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Rette das Wahrzeichen und Prinzessinnen

Japanische Stadt wirbt mit kostenlosem RPG für die Burg Marugame

Aufgrund der anhaltenden Reisebeschränkungen sind japanische Städte gezwungen auf anderen Weg Werbung zu machen. Die Stadt Marugame in Kagawa hat so ein RPG entwickelt, in dem es um ihre berühmte Burg geht.

„Marugame Quest~12 Captive Princesses“ heißt das Game von der Marugame City Tourist Association. Entwickelt wurde das Game zusammen dem Dojinshi Publisher Melonbook. Die Stadt selbst verwendete den RPG Maker MV, um das Spiel zu basteln.

Rettet die Burg Marugame

Im Mittelpunkt des Rollenspiels befindet sich die Burg Marugame, die eine der wenigen ihrer Art ist. Es gibt zurzeit nur noch 12 Burgen in Japan, welche die gleiche besondere Architektur besitzen. Der Spieler hat die Aufgabe die Burg von einem Monster zu befreien, welches sie erobert hat. Die Maskottchen der Stadt tun sich zusammen, um ihr geliebtes Wahrzeichen zurückzuholen. Es gilt dabei ebenfalls die 12 namensgebenden Prinzessinnen zu retten, bei denen es sich um süße Anime Mädchen handelt.

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Es gibt dabei zahlreiche Informationen zur Burg und einige Geheimnisse zu entdecken. Eine besondere Anspielung ist die Angriffstechnik Final Aoe Trash. Die bezieht sich nämlich auf das Nikkari Aoe Schwert, welches sich im Besitz der Stadt befindet. Als Items gibt es hingegen lokale Udon Nudeln, Hühnerbeinchen und Oiri zu finden.

Das Beste an dem Game ist jedoch, dass es komplett kostenlos online verfügbar ist. Bisher gibt es zwar nur eine japanische Sprachausgabe, es könnte aber in der Zukunft noch eine englische Version erscheinen.

Ein RPG der Stadt Merugame macht einem zum Retter der lokalen Burg
Marugame Quest~12 Captive Princesses ist ein RPG mit süßen Prinzessinnen und Maskottchen aus Merugame. Bild: Merugame City

Stadt will nicht vergessen werden

Marugame will mit dem Spiel auch aus der Ferne zeigen, dass sie einen besonderen Charme und interessante Sehenswürdigkeiten haben. Wie nämlich viele Regionen sind sie auf den Tourismus angewiesen, der zurzeit ausbleibt. Auch die Insel Tsushima hat kürzlich ein Projekt gestartet, damit vor allem Videospiele-Fans sie nicht vergessen.

Zusätzlich wurde die Burg bei dem starken Regen 2018 beschädigt. Die Steinwand der Burg, welche mit 50 Metern, die höchste Japans ist, stürzte ein. Die Restaurierungsarbeiten dauern an, da die Arbeiten viel Zeit und vor allem Geld kosten.

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