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Japanische Studenten lösen 2.000 Jahre altes Matheproblem

Obwohl die Menschheit schon viele Rätsel gelöst hat, gibt es zum Beispiel in der Mathematik immer noch Aufgaben, bei denen sich Experten den Kopf zerbrechen. Zwei Studenten der Keio Universität schafften kürzlich das Unglaubliche. Sie lösten ein Matheproblem, an dem Menschen seit mehr als 2.000 Jahren arbeiten.

Bei der Aufgabe handelt es sich um das Konzept des einzigartigen Dreiecks. Das Konzept geht von Dreiecken aus, die kein äquivalentes Gegenstück besitzen. An sich hört sich das relativ simpel an und lässt sich so ebenfalls auf dem Papier beweisen. In der Mathematik ist allerdings nichts wirklich bewiesen, solange es keine Formel gibt, die das Gezeichnete belegt.

Yoshiyuki Hirakawa, im dritten Studienjahr seines Doktors, und Hideki Matsumura, im zweiten Jahr, schafften jedoch nun genau das. Sie gaben kürzlich ihre Diplomarbeit mit dem Titel „Ein einzigartiges Dreiecks-Paar“ ab, die die These belegt. Sie bestätigten die Theorie, dass es ein einzigartiges Paar von rationalen Dreiecken gibt. In ihrer Arbeit berechneten sie ein rechtwinkliges Dreieck und ein gleichschenkliges Dreieck, die genau den gleichen Umfang und die gleiche Fläche besitzen. Die 2.000 Jahre alte These, dass das nicht geht, widerlegten sie damit.

Schon die alten Griechen versuchten das Problem zu lösen

Schon seit dem antiken Griechenland rätselten die Menschen an dem Matheproblem. Einige machten es sich sogar zur Aufgabe, jedes einzelne rechtwinklige Dreieck mit rationalen Maßen zu bestimmen, um die These zu widerlegen. Hirakawa und Matsumura machten es sich hingegen etwas einfacher und wendeten in ihrer Arbeit unter anderem Colemans Theorie der p-adischen Abelschen Integrale an. Ebenfalls fand das 2-Abstiegsargument auf der Jacobi-Varietät einer hyperelliptischen Kurve Erwähnung.

Wem jetzt schon der Kopf raucht, der muss sich keine Sorgen machen. Derartig hohe Mathematik verstehen oft wirklich nur Experten, die sich ausführlich mit dem Themengebiet auseinandersetzen. Schüler müssen jetzt also nicht ins Schwitzen geraten. Ob die Lösung jemals für etwas Großes zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Es ist jedoch sicher, dass Hirakawa und Matsumura internationale Anerkennung für ihre Arbeit erhalten.

Quelle: Kinisoku

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