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Japanische Studie besagt, dass Elite-Universitätsabgänger früher mit Lego spielten

Japan – Lego hat im Land der aufgehenden Sonne mehrere Absolventen von Elite-Universitäten befragt, ob sie als Kinder mit den beliebten Bausteinen spielten.

Da Lego bereits seit fast 60 Jahren existiert, haben teilweise schon unsere Eltern und Großeltern mit den bekannten Bausteinen gespielt. Und was von der damaligen Jugend als gut und spaßig empfunden wurde, wurde auch an die Kinder, Enkel und Urenkel weitergegeben. Nun hat Lego mehrere Elite-Universitätsabgänger von sechs verschiedenen japanischen Elite-Unis nach ihren Gewohnheiten in der Kindheit gefragt.

Von jeder der sechs Universitäten wurden 100 Absolventen befragt und mehr als 60 Prozent der Befragten antworteten, dass sie in ihrer Kindheit mit Lego spielten. 92 Prozent von den Abgängern, die mit Lego spielten, sagten außerdem, dass sie keine Gebrauchsanweisungen nutzen und lieber neue Dinge bauten, die sie selbst in ihren Köpfen hatten. Immerhin ist Lego dafür bekannt, dass man so ziemlich alles mit den kleinen bunten Bausteinen machen kann. Zusätzlich wollte Lego von den Absolventen, die mit den Bausteinen spielten, wissen, wie die Legos ihrer Meinung nach ihre eigene Gehirnentwicklung verbessert oder beeinflusst haben.

Über die Hälfte der Befragten antwortete darauf, dass die Bausteine ihre Konzentration, das räumliche Denken und Organisieren sowie die Kreativität verbessert haben. Und auch viele Bildungsexperten sind sich einig, dass Lego die Phantasie und Kreativität der Kinder positiv beeinflusst. Außerdem verbessern die Bausteine das Problem-Löseverhalten bei den Kindern, weil sie darüber nachdenken müssen, wie sie das Objekt, das sie in ihrem Kopf haben, auch bauen können.

Laut einer Bildungsaktivistin und Mutter, deren eigene vier Kinder die schwierige Aufnahmeprüfung der Medizinischen Fakultät der Universität Tokyo bestanden haben, helfen die Bausteine den Kindern, weil sie sie in ihre Hände nehmen und mit den Fingern berühren können. Das soll sich auch auf die Entwicklung des Gehirns auswirken. Aber natürlich sind auch andere Bausteine, wie beispielsweise Holzbausteine, für die Entwicklung von Kindern sehr gut geeignet. Außerdem können Kinder Holzbausteine ab einer gewissen Größe nicht mehr verschlucken, was bei Legosteinen durchaus passieren könnte.

Wie sehr Lego aber wirklich die Entwicklung von Kindern beeinflusst, ist nicht geklärt, da das Unternehmen nur die Übereinstimmungen und keine möglichen Ursachen überprüfte. Zusätzlich wurden auch keine Studenten von anderen Universitäten befragt oder ein Zusammenhang zwischen Legospielen und der Kindheit sowie den High-School-Abschlussquoten hergestellt. Ziemlich sicher ist aber, dass es den Kindern nicht schadet, wenn sie während ihrer Kindheit mit Bausteinen und Figuren spielen.

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