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HomeNachrichten aus JapanJapanische Sushi-Kette muss sich wegen Abweichung von Werbefotos entschuldigen

Werbung und Realität wichen zu stark voneinander ab

Japanische Sushi-Kette muss sich wegen Abweichung von Werbefotos entschuldigen

Die Muttergesellschaft der Sushi-Kette Akindo Sushiro musste sich entschuldigen, nachdem sich mehrere Kunden darüber beschwert haben, dass ein Dessert nicht so ausgesehen hat, wie auf den Werbefotos.

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In der Erklärung des Unternehmens Food & Life heißt es: „Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die für unsere Kunden entstanden sind.“

Werbeplakat der Sushi-Kette wich deutlich von der Realität ab

Bei dem Kuchen der Sushi-Kette handelt es sich um einen „Matcha“-Grüntee-Schokoladenkuchen mit glatter, dicker Sahne, die die Sushi-Kette im Programm hat.

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Der Kuchen wird auf Werbeplakaten so dargestellt, dass er mit einem großen Klecks dicker Sahne bedeckt ist, die mit Grünteepulver bestreut und durch eine dünne Plastikfolie zusammengehalten wird. Sobald die Folie entfernt wird, soll die Sahne über die Ränder des Kuchens fließen.

In der Realität ist der Kuchen jedoch mit klumpiger Sahne bedeckt, hatte weder eine Plastikfolie noch das auf den Fotos abgebildete Grünteepulver.

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Eine 17-jährige Schülerin aus Hiroshima beschwerte sich daraufhin im Restaurant, dass sich der Kuchen deutlich von seinen Werbefotos unterscheidet. Die Filiale der Sushi-Kette bot ihr daraufhin an, ihr einen neuen Kuchen zu geben, der allerdings auch weit entfernt vom Werbeversprechen war.

Laut Food & Life war der Kuchen bereits im April 2021 in einer zeitlich begrenzen Aktion angeboten worden und feierte nun sein Comeback, nach dem Vorfall wurde er allerdings ganz aus dem Programm genommen. Die Plastikfolie und die Sahne sollten laut des Unternehmens eigentlich erst vor dem Servieren aufgetragen werden.

Mutterkonzern schiebt Probleme auf die Filialen

Am 9. Juni erließ die japanische Verbraucherschutzbehörde gegen Sushiro eine Verwaltungsverfügung wegen irreführender Werbung, weil das Unternehmen weiterhin eine Werbekampagne für Seeigel- und Krabbenspezialitäten durchführte, die in Wirklichkeit nicht mehr vorrätig sind.

Ein Sprecher von Food & Life erklärte: „Wir werden unsere Geschäfte darüber informieren, dass sie sich beim Verkauf ähnlicher Produkte genau an das Handbuch halten müssen.“

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