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Japanische Telefonbetrüger entwickeln neue Masche

Japan – Das Metropolitan Police Department (MPD) warnt vor einer neuen Masche der Telefonbetrüger.

Die aktuellste Masche ist eine Erweiterung der bisherigen Anrufe, in der die Täter sich als Angehörige ausgeben. Im neuesten Fall haben die Betrüger die Opfer, ein Paar in Tokyos Katsushika-Bezirk, Ende Februar angerufen und sich als der Sohn des Paares ausgegeben. Während des Gesprächs hat der vermeintliche Sohn geäußert, dass er von einem Bekannten viele Mandarinen geschenkt bekommen habe, die er an seine „Eltern“ weiterreichen wolle.

So schien der Anruf darauf hinzudeuten, dass sich der Sohn, der nicht mehr zu Hause wohnt, um die Gesundheit der Eltern sorge. Einen Tag später rief der Sohn erneut an und berichtete, dass er die Gelder seiner Firma benutzt habe, um Aktien zu kaufen. Die Eltern merkten die Täuschung nicht und hoben 6 Millionen Yen (etwa 45.738 Euro) von ihrem Bankkonto ab. Anschließend übergaben sie es dem „Untergebenen“ des vermeintlichen Sohnes, der zum Haus der Eltern kam, um das Geld abzuholen.

Dass vermeintliche Familienangehörige bei den Eltern anrufen und von Geldsorgen berichten, ist eine altbekannte Täuschung. Doch durch den Anruf am vorherigen Tag sorgten die Betrüger dafür, dass die Opfer weniger misstrauisch waren. Aus diesem Grund warnt die MPD davor, dass die Anrufe nun häufiger durch vermeintliche Vertrauensanrufe angeführt werden, um sich das Vertrauen der Opfer zu erschleichen. Doch natürlich werden auch andere Anruf-Täuschungen, wie das Mitteilen einer neuen Handynummer oder eine komische Stimme, die von einer Erkältung stammt, weiterhin von Trickbetrügern verwendet.

Bereits seit Oktober letzten Jahres hat die Polizeistation in Kameari 10 ähnliche Fälle in ihrem Zuständigkeitsbereich bestätigt. Auch die Station Itabashi hat bereits mehrere Fälle registriert. Es soll auch Trickanrufe geben, bei denen die Täter den Opfern vorschlagen, gemeinsam etwas zu essen oder ähnliche Fälle, die die Opfer in Sicherheit wägen. Da die in Japan „ore-ore“ genannten Betrugsfälle von Jahr zu Jahr ausgeklügelter werden, sagte ein leitender MPD-Offizier Mainichi Shimbun, dass es eine wirksame Gegenmaßnahme sei, erst den Anrufbeantworter rangehen zu lassen, wenn jemand anruft.

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