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So soll dem Coronaviru entgegengewirkt werden

Japanische Universitäten planen Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen

Die Universitäten in Japan planen für das kommende zweite Semester des Jahres 2020 aufgrund von Corona großteilig mit einer Mischform an Veranstaltungen.

So wollen etwa 80 Prozent der Universitäten und Junior Colleges sowohl persönliche als auch Online-Lektionen durchzuführen, wie eine Umfrage des Bildungsministeriums am Dienstag ergab.

Mischung aus Online- und Präsenzveranstaltungen

Angesichts der Infektionsgefahr durch Coronaviren gaben nur etwa 20 Prozent der befragten Schulen an, dass alle Unterrichtsstunden vor Ort durchgeführt werden sollen.

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Von den 1.003 befragten öffentlichen und privaten Universitäten und Junior Colleges gaben 824 an, dass sie den Unterricht sowohl persönlich als auch online anbieten werden, während 173 sagten, dass sie alle Unterrichtsstunden wie gewohnt als Präsenzveranstaltungen durchführen werden. Eine öffentliche Institution gab an, dass sie alle ihre Kurse online anbieten wird.

30 bis 50 Prozent Präsenzunterricht von den Universitäten geplant

Universitäten, die beide Arten von Unterricht planen, wurden nach dem Anteil des persönlichen Unterrichts befragt. Dabei gaben die meisten an, dass diese Art von Unterricht 30 Prozent bzw. 50 Prozent des Unterrichts ausmachen werde. Jeweils 207 Schulen gaben diese Antwort. Darauf folgten Präsenzzeiten von 80 Prozent oder mehr, 20 Prozent oder weniger und 70 Prozent.

Viele der geplanten Präsenzkurse werden laut der Umfrage Laborunterricht und Seminare im kleinen Rahmen sein. Einige Universitäten gaben an, dass beide Methoden für ein und denselben Kurs verwendet werden sollen.

Einrichtungen öffnen langsam wieder für Publikumsverkehr

Die Umfrage ergab auch, dass mehr als 90 Prozent aller befragten Universitäten und Junior Colleges ihre Einrichtungen ganz oder teilweise wiedereröffnet haben. Von ihnen stellten 667 einen Teil ihrer Einrichtungen wieder zur Nutzung zur Verfügung.

Nach dem Ausbruch des Coronavirus haben viele Universitäten und Hochschulen ab diesem Frühjahr im ersten Semester 2020 Online-Kurse eingeführt.

Nachdem die Studenten ihre Unzufriedenheit über die Fortsetzung des Online-Unterrichts trotz der Wiedereröffnung von Grund-, Mittel- und Oberschulen geäußert hatten, forderte das Bildungsministerium die Universitäten und Hochschulen auf, die doppelte Nutzung von Online- und Präsenzunterricht in Erwägung zu ziehen.

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