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Japanische Unternehmen lehnen US-Strafzölle für China ab

Neue Zölle schaden der US-Wirtschaft

Die US-Tochterunternehmen japanischer Unternehmen, so wie amerikanische und chinesische Firmen haben sich gegen die von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagenen Strafzölle gegen China von bis zu 25 Prozent ausgesprochen.

Unternehmen wie Epson America Inc., Sony Interactive Entertainment LLC und Mitsubishi Chemical Corp. haben ihre Meinung zum Ausdruck gebracht, bevor nächste Woche US-Handelsvertreter über die Zölle in einer Anhörung beraten.

Strafzölle haben negative Auswirkungen auf die US-Verbraucher und Unternehmen

Epson sagte, man werde das Büro der USTR auffordern, Projektoren, Großformatdrucker, Quittungsdrucker und Scanner von der Liste der Produkte zu streichen und verwies auf die negativen Auswirkungen auf US-Verbraucher und -Unternehmen.

„Obwohl Epson die Initiativen der Regierung unterstützt und der Notwendigkeit zustimmt, unfaire Handelspolitiken und einen unzureichenden Schutz der Rechte des geistigen Eigentums zu bekämpfen, wäre die Auferlegung zusätzlicher Zölle für diese Produkte nicht wirksam, um die Beseitigung der Handlungen, Politiken und Praktiken Chinas zu erreichen“, so Epson in einer Erklärung. „Stattdessen werden die Zölle nur die US-Unternehmen und die Verbraucher zusätzlich belasten“, hieß es.

Epson gehört zu den mehr als 300 Unternehmen, die vor der Anhörung sich gegen Trumps Strafzölle aussprechen.

Auch Unterhaltungselektronik betroffen

Sony Interactive Entertainment erklärte, man werde in der Anhörung deutlich machen, wie die Einführung zusätzlicher Zölle für Videospielkonsolen, die aus China importiert werden, amerikanischen Kleinunternehmen, Verbrauchern und Innovationen schaden wird“.

Von Videospielkonsolen und Smartphones über Textilien bis hin zu Schuhen würden die vorgesehenen Zölle rund 3.800 Artikel abdecken.

Bei einer Durchsetzung würden die neuen Zölle, zusammen mit den bisher eingeführten Zöllen, fast alle chinesischen Einfuhren besteuern.

Strafzölle gegen China sind kein wirksames Mittel

Nate Bolin, ein Partner von Drinker Biddle & Reath LLP, der Mitsubishi Chemical berät, erklärte, dass das japanische Unternehmen in der Anhörung die Auswirkungen der vorgeschlagenen Zölle auf seine US-amerikanischen Produktionsbetriebe und Arbeitnehmer sowie auf Kunden in den USA erörtern werde, wie US-Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien.

Mitsubishi Chemical argumentiert, dass diese Spezialchemikalien außerhalb Chinas nicht in ausreichenden Mengen verfügbar sind, um die rasch wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den USA zu befriedigen.

„Breit angelegte Zölle sind kein wirksames Instrument, um Chinas unfaire Handelspraktiken zu ändern“, sagte das Unternehmen. „Zölle sind Steuern, die direkt von US-Unternehmen gezahlt werden, nicht von China.“

Am 10. Mai erhöhte die Trump-Regierung die US-Zölle für chinesische Waren von 10 Prozent auf 25 Prozent. Dies war die bisher größte Eskalation im Handelskrieg zwischen Washington und Peking.

Quelle: Kyodo

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