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Sumpf trockenlegen

Japanische Verlage erreichen Erfolg gegen Google

Auf Drängen von Shueisha und drei weiteren japanischen Verlagen hat ein Gericht in den USA Google angewiesen, die Identität eines Betreibers der Manga-Piraten-Webseite „Manga Bank“ offenzulegen.

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Die vier japanischen Manga-Verlage versuchen bereits seit vergangenem Jahr, gegen die Webseite vorzugehen, und haben in diesem Jahr zwei Anträge vor einem US-Gericht eingereicht, darunter einen gegen Google, um an die Informationen des Betreibers zu kommen.

Verlage versuchen, abschreckendes Signal zu senden

Laut der Organisation Authorized Books of Japan hostet „Manga Bank“ Inhalte im Wert von mindestens 208,2 Milliarden Yen. Eröffnet wurde die Webseite Ende 2019.

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Laut Shueisha wurde die Webseite bereits Anfang des Monats abgeschaltet, allerdings will man versuchen, an die Betreiber hinter „Manga Bank“ heranzukommen, um ein abschreckendes Signal zu senden.

„Um gegen Manga-Piraterie-Websites vorzugehen, werden die Regierung und die zuständigen Ministerien eng zusammenarbeiten, um wirksame Maßnahmen zu ergreifen“, sagte Japans Kabinettschef Hirokazu Matsuno am Montag auf einer Pressekonferenz.

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Bereits gegen die Webseite „Manga Mura“ gingen die japanischen Verlage so vor. 2019 wurden mehrere Personen verhaftet.

Der Kampf gegen illegal veröffentlichte Manga geht weiter

Japan hat bereits seine Maßnahmen gegen die illegale Veröffentlichung von Inhalten verschärft. Im vergangenen Jahr wurde das Gesetz zur Bekämpfung der Online-Piraterie verabschiedet, dass unter anderem den Download von illegale veröffentlichten Manga verbietet.

Trotzdem gibt es immer mehr Webseiten, die illegal Manga und Anime veröffentlichen. Die Verlage versuchen, diese Webseite löschen zu lassen, und arbeiten dafür unter anderem mit Internetprovidern zusammen.

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