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Japanischer Architekt gewinnt den Pritzker-Preis

Der japanische Architekt Arata Isozaki hat den Pritzker-Architekturpreis 2019 gewonnen. Diesen betrachten viele als den Nobelpreis für Architektur, so herausragend ist eine Auszeichnung.

Isozaki, der als Visionär gilt, förderte einen architektonischen Dialog zwischen Ost und West. Er wurde 1931 in Oita im Südwesten Japans geboren und arbeitete unter Kenzo Tange. 1963 gründete er dann seine eigene Firma. Er entschied sich für den Beruf als Architekt aufgrund eines prägenden Ereignisses während seiner Kindheit. Die US-Atombombe auf Hiroshima beeinflusste ihn so stark, dass er dadurch seinen Berufswunsch entwickelte und umsetzte.

Architekt Isozaki
Bild: Kyodo

„Meine erste Begegnung in der Architektur war Ground Zero. Keine Architektur, keine Stadt. Ich interessierte mich dafür, wie Architektur und eine Stadt von Null aufsteigen können“, sagt Isozaki. „Wenn es um eine Friedenszeit geht, kann man nicht abenteuerlustig sein, sondern man ist ziemlich mild und zahm. Allerdings gibt es eine Zeit, in der alles in Ordnung ist, solange es interessant ist. Einfach groß rauskommen und keine Fehler machen“, fügt der Architekt hinzu.

Zu seinen bekanntesten Werken zählen die Oita Prefectural Library in Oita, das Museum of Modern Art, Gunma in Takasaki, nördlich von Tokyo, und das Tsukuba Center Building in Tsukuba, nordöstlich von Tokyo. Zudem gestaltete er auch internationale Gebäude. Das Museum of Contemporary Art in Los Angeles, die Sports Hall für die olympischen Sommerspiele 1992 in Barcelona, Spanien, das Himalaya-Zentrum und ein multifunktionaler Kulturkomplex in Shanghai sind einige seiner Kunstwerke.

Hauptsitz der Nishi-Nippon City Bank von Architekt Isozaki
Bild: Kyodo

Die Jury des Pritzker-Preises ist begeistert von Architekt Isozaki

In einem Zitat sagte die Pritzker-Jury, Isozakis Arbeit zeuge von seiner Fähigkeit, den Kontext in all seiner Komplexität zu verstehen. Somit sei er in der Lage, ein bemerkenswertes, gut gestaltetes und inspirierendes Gebäude zu schaffen. Dieses ist dann von der Stadtgröße bis zu den Innenräumen erfolgreich. Auf seiner Suche nach einer sinnvollen Architektur erschaffe er Gebäude von hoher Qualität. Diese widersetzten sich bis heute Kategorisierungen, spiegelten seine ständige Entwicklung wieder und seien stets frisch im Ansatz. Der Architekt besitze fundierte Kenntnisse der Architekturgeschichte und -theorie und übernahm die Avantgarde. Er habe den Status quo niemals nur repliziert, sondern in Frage gestellt.

Okanoyama Kunstmuseum von Architekt Isozaki
Bild: Kyodo

Isozaki ist der achte japanische Architekt, der den Pritzker-Preis gewann. Diese besondere Auszeichnung sponsert die Hyatt Foundation. Zu den ersten sieben japanischen Ausgezeichneten gehören Tange (1987), Tadao Ando (1995) und Shigeru Ban (2014). Isozaki erhält seinen Preis im Mai in Frankreich.

Quelle: Kyodo

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