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Japanischer Automobilzulieferer befürchtet deutlich höhere Kosten durch mögliche US-Autozölle

Der Geschäftsführer von Denso Corp., einem japanischen Automobilzulieferer der Toyota Motor Corp., hat auf einer Pressekonferenz am Dienstag gesagt, dass US-Zölle auf importierte Autos und Autoteile Mehrkosten von 70 bis 80 Milliarden Yen (etwa 535.640.000 bis 612.160.000 Euro) betragen könnten.

Der Geschäftsführer Yasushi Matsui sagte während der Pressekonferenz, dass es ein sehr beunruhigender Faktor sei und er hoffe, dass die Regeln des fairen Handels eingehalten werden. US-Präsident Donald Trump hatte im Mai eine Untersuchung darüber eingeleitet, ob Autoimporte eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen.

Unterdessen gehen Berichte davon aus, dass die Vereinigten Staaten Zölle von bis zu 25 Prozent auf Automobileinfuhren erheben könnten. Aktuell betragen die Zölle nur 2,5 Prozent. Yasushi Matsui sagte auch, dass US-Importzollerhöhungen auf Stahl und Aluminium, die schon Anfang des Jahres eingeführt wurden, die jährlichen Kosten um rund 2 Milliarden Yen (etwa 15.304.000 Euro) erhöhen werden.

Außerdem könnten für Denso weitere Kosten von rund 2 bis 3 Millionen Yen (etwa 15.304 bis 22.956 Euro) durch die neuen Tarife der Trump-Regierung entstehen. Diese neuen Tarife zielen auf chinesische High-Tech-Komponenten und andere Waren ab, da das asiatische Land angeblich geistiges Eigentumsrecht verletzte. Das Problem ist nämlich, dass China und die Vereinigten Staaten die weltweit größten Automobilmärkte sind.

Quelle: Kyodo News

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