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Japanischer Bestseller-Autor Sugano wegen sexueller Belästigung der Staatsanwaltschaft übergeben

Der japanische Bestseller-Autor Tamotsu Sugano wurde Mitte des Monats der Staatsanwaltschaft vorgeführt. Grund dafür war der Vorwurf, er sei im Jahr 2012 einer Frau gegenüber sexuell übergriffig geworden.

Am 14. Mai erhielt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungsunterlagen. Aus diesen geht hervor, dass Sugano die etwa 40-jährige Frau sexuell bedrängt haben soll. Er habe sie am 9. Juli 2012 in einer Wohnung in Tokyo auf das Bett geschoben und versucht, sie zu küssen. Nach einer Anzeige der Frau wurde das Verfahren aufgenommen.

Sugano ist in Japan vor allem durch sein Werk Nippon Kalgi no Kenkyu (Eine Studie der Japankonferenz) bekannt. In dem 2016 erschienenen Buch gibt Sugano, der auch politischer Aktivist ist, Aufschluss über eine konservative Lobbygruppe, die in Japan großen Einfluss hat. Im Zentrum steht der Einfluss dieser Lobby auf Premierminister Shinzo Abe und seine Mitarbeiter.

Die Polizei gab bekannt, dass Sugano die Vorwürfe in allen wesentlichen Punkten zugegeben habe. Die Frau hatte eine Schadensersatzklage eingereicht, weil sie das Vorgehen Suganos als sexuellen Missbrauch verstand. Daraufhin ordnete das Bezirksgesicht Tokyo Sugano an, der Frau 1,1 Millionen Yen (etwa 8.930 Euro) zu zahlen. Die Summe wäre bis zum August 2017 fällig gewesen. Der Schriftsteller legte gegen das Urteil Berufung ein, doch dies wies der Tokyo High Court im Februar 2018 zurück. Daraufhin ist der Fall nun Sache der Staatsanwaltschaft.

Quelle: JT

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