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Japanischer Highschool-Schüler kauft Uran über Auktionsseite

Anfang Februar sorgte eine skurrile Meldung aus Japan für viel Aufsehen und beunruhigte die Regierung. Ein Unbekannter versuchte über eine Online-Auktionsseite, echtes Uran zu verkaufen. Die Polizei schritt sofort ein und beschlagnahmte das angebliche Uran. In den letzten Monaten ermittelten die Beamten nun, ob es wirklich Uran ist, woher es kommt und wer es kaufen wollte. Umso überraschender ist jetzt die Meldung, dass wohl ein Highschool-Schüler zu den Käufern gehört.

Der 16-jährige Junge soll nach bisherigen Angaben das angereicherte Uran im Dezember 2017 gekauft haben. Als wenn das nicht schon schlimm genug ist, liegen noch weitere Vorwürfe vor. Die Polizei glaubt, dass der Junge selbst Uran raffinierte und weiter über das Internet verkaufte. Zusätzlich glauben die Beamten, dass er Natururan kaufte, um damit Yellowcake herzustellen und weiterzuverkaufen.

Wirklich gefährlich war der Kauf des Urans allerdings nicht. Die Polizei stellte nach einigen Untersuchungen fest, dass es sich bei dem Uran nur um abgereichertes Material handelt. Es entsteht bei der Herstellung von Kernbrennstoff und ist radioaktiv nicht gefährlich. Allerdings lässt sich der Stoff wieder anreichern, sodass er für schmutzige Bomben zum Einsatz kommen kann. Dasselbe gilt für Yellowcake, das ein pulverförmiges Gemisch aus Uranverbindungen ist, und eigentlich bei der Erzeugung von Atomenergie zum Einsatz kommt.

Obwohl keine Gefahr bestand, sind die Anschuldigungen gegenüber dem Schüler enorm. Die Polizei will nun genau prüfen, ob er gegen Japans Atomgesetze verstieß und mögliche Verkäufe von ihm prüfen. Anfang des Monats beschäftigte sich bereits die Staatsanwaltschaft mit ihm wegen Verdacht auf illegale Produktion und den Besitz eines gefährlichen Sprengstoffes. Der Junge selbst gab bis jetzt nur an, dass er sich für Sprengstoffe interessiere.

Quelle: NHK

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