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Japanischer Kaiser hofft auf ein Jahr, das frei von Katastrophen ist

Mein Herz schmerzt, da viele kostbare Leben verloren gingen

Kaiser Naruhito sagte in seiner Neujahrsansprache, dass er auf ein Jahr für Japan hoffe, dass frei von Katastrophen ist.

In seiner ersten Neujahrsansprache zeigte sich der 59-Jährige darüber erleichtert, dass er die Rituale, die ihn seit seiner Inthronisierung am 1. Mai begleiteten, abgeschlossen hatte.

Ich bete, dass es keine Katastrophen geben wird

„Das vergangene Jahr, in dem wir uns mit vielen Menschen aus dem In- und Ausland getroffen haben und bei vielen Gelegenheiten herzlichen Segen erhalten haben, war sowohl für die Kaiserin als auch mich zutiefst bewegend“, so Naruhito in seiner Rede.

„Ich bete, dass es in diesem Jahr keine Katastrophe geben wird“, sagte er als er sich auf die Taifune und den Regen im vergangenen Jahr bezog. „Mein Herz schmerzt, da viele kostbare Leben verloren gingen.“

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Die Neujahrsbotschaft des Kaisers ist die Erste, seit sie 2017 wegen der Arbeitsbelastung des ehemaligen Kaisers eingestellt wurde.

Allerdings veröffentlichte Japans Kaiser und die Kaiserin keine Gedichte, wie es unter Akihito üblich war.

Das Kaiserpaar beendete im Dezember alle Inthronisierungszeremonien. Zu den wichtigsten gehörten das Daijosai im November und die No-Gi-Zeremonie im Oktober.

Wichtiges Jahr für das Kaiserpaar

Die Inthronisierung war auch der Beginn einer neuen Kaiserzeit in Japan. Reiwa, was wunderschöne Harmonie bedeutet, beendete die Heise Ära seines Vaters.

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2020 wird sich Japans Kaiser mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping treffen, wenn der chinesische Staatschef im Frühjahr Japan besucht. Außerdem wird der Kaiser die Olympischen Spiele, die im Sommer in Tokyo stattfinden, eröffnen.

Ein weiterer Programmpunkt wäre die erste Auslandsreise des kaiserlichen Paares.

Nachfolge soll besser geregelt werden

Nach der Thronbesteigung von Kaiser Naruhito bleiben der japanischen Kaiserfamilie nur noch drei Erben übrig – der jüngere Bruder des Kaisers, Kronprinz Fumihito (54), sein Sohn Prinz Hisahito (13) und Prinz Hitachi (84), der Onkel des Kaisers.

Die 18-jährige Tochter des Paares, Prinzessin Aiko, die im Frühjahr ihr Abitur machen wird, ist kein Erbe, da das kaiserliche Hausgesetz von 1947 die Erben auf Männer in der väterlichen Linie beschränkt.

Um der Verkleinerung der kaiserlichen Familie entgegenzuwirken, wird die japanische Regierung umfassende Gespräche darüber führen, wie eine stabile kaiserliche Nachfolge gewährleistet werden kann, nachdem der Kronprinz im April offiziell bekannt gegeben hat, dass er der nächste Kaiser von Japan werden wird.

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