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Japanischer Nobelpreisträger Honjo fühlt sich von Pharmarunternehmen betrogen

Tasuku Honjo bekam zusammen mit James Allison den Nobelpreis für seine Forschung zu Antikörpern und Immunreaktionen.

Er entdecke ein Protein, dass als Art Bremse für das Immunsystem fungiert. Darauf baute der Amerikaner James Allison auf und entdeckte, dass das Entfernen dieser Bremse dazu führt, dass Immunzellen in der Lage sind, Tumore anzugreifen. Pharmaunternehmen entwickelten daraufhin Medikamente, die auf Honjos Arbeit aufbauen.

Doch nun gibt es Streit um Lizenzgebühren, die dem Nobelpreisträger natürlich zustehen. Honjo behauptet, dass das amerikanische Unternehmen Ono Pharmaceutical Company ihm zu wenig bezahlt habe. Die Firma entwickelte das Krebsmedikament Opdivo, das auf seiner Arbeit basiert.

Laut seiner Aussage habe er 2006 eine Patentvereinbarung unterzeichnet, die Bezahlung wird laut Honjo allerdings absichtlich eher klein gehalten. Sein Anwalt erklärte, man habe Honjo 23 Millionen Dollar angeboten. Diese Vereinbarung wurde allerdings getroffen, ohne das es eine genaue Erläuterung der Vertragssumme gab.

Auch Honjo selbst forderte das Unternehmen auf Zahlen offen zu legen, mit denen sich die letzten acht Jahre überprüfen lassen. Ono Pharmaceuticals sagte den japanischen Medien, dass der Vertrag auf beidseitigem Verständnis unterzeichnet wurde. Zwar führe man noch Gespräche, aber die Summe, die Honjo verlangt, weicht zu stark von der ursprünglichen Vereinbarung ab.

NGK

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