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Politiker soll mit einer Stuhlprobe geworfen haben

Japanischer Stadtbeamter flippt aus, als er gebeten wird einen Mundschutz zu tragen

FNN – Auch wenn es in Japan zurzeit nicht wirklich feste Gesetze zu den Coronamaßnahmen gibt, trägt die Mehrheit der Menschen freiwillig einen Mundschutz. Allerdings scheinen nicht alle Personen so rücksichtsvoll zu sein. Als ein Stadtbeamter aus Okayama gebeten wurde, eine Maske zu tragen, eskalierte die Situation.

Für Schlagzeilen sorgte Yasunobu Yukumoto aus dem Stadtrat von Akaiwa, Okayama. Am 4. November soll er ein Gesundheitszentrum betreten haben. Als ein Mitarbeiter ihn jedoch darum bat, im Gebäude eine Maske zu tragen wurde Yukumoto ausgesprochen unfreundlich.

Stadtratsmitglied setzt nur unter Protest Mundschutz auf

Nach offiziellen Angaben fing der 73 Jahre alte Politiker wohl anzuschreien, dass er keine Maske bräuchte, da er nicht sprechen würde. Anschließend eskalierte die Situation. Yukumoto rief, dass er keinen Mundschutz für die Abgabe einer Probe bräuchte und warf anschließend seine mitgebrachte Stuhlprobe, die er einen Behälter in einer Tüte in der Hand hatte, auf einen nahen Schreibtisch.

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Anschließend lief er zurück zu seinem Auto, holte eine Maske und kam zurück. Abschließend soll er noch „diese jungen Punks“ geschimpft haben, bevor sich die Lage wieder beruhigte. Der Vorfall selbst sorgte allerdings in der Öffentlichkeit für große Empörung und Mitglieder des Akaiwa Stadtrats überlegen Yukumoto den Rücktritt zu empfehlen.

Politiker streitet ab Stuhlprobe geworfen zu haben

Yukumoto selbst bestreitet den Vorfall nur teilweise. Er habe sich zwar wegen der Maske aufgeregt, aber nicht seinen Kot geworfen. Nach seinen Angaben wollte er die Probe einer Person übergeben und habe dabei den Beutel einfach losgelassen, den die Person dann nicht zu fassen kam und er deswegen auf den Tisch fiel.

Recht glauben wollen ihm viele allerdings nicht, denn es nicht der erste Vorfall, in den Yukumoto verwickelt ist. Im September soll er auf einschüchternde Weise mit einem Mitglied des Reinigungspersonals des Rathauses gesprochen haben. Die Erklärung in dem Vorfall lautete, das Yukumoto einfach nur eine laute Stimme habe. Es sei nicht seine Absicht gewesen, jemanden einzuschüchtern und er entschuldigte sich bei der Person.

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