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Japanischer Teenager lässt seinen Namen ändern und löst damit Debatte aus

Ein Tweet eines japanischen Teenagers über seine Namensänderung ging auf Twitter viral und löste eine Debatte über Eltern aus, die ihren Kindern ungewöhnliche Vornamen geben.

In Japan herrscht seit geraumer Zeit der Trend vor, dass Eltern ihren Kindern ungewöhnliche Namen geben. Das führt dazu, dass viele Kinder sich für ihren Vornamen schämen oder gemobbt werden. Der Teenager, der die Debatte auslöste, bekam den Namen Oji-sama, was so viel bedeutet wie Prinz.

Sein neuer Name ist nun Hajime Akaike und mit seinem Tweet möchte der Teenager andere Menschen dazu ermutigen, ihren Vornamen zu ändern, wenn er ihnen peinlich ist. Außerdem forderte er zukünftige Eltern auf, es sich zweimal zu überlegen, welchen Vornamen sie ihrem Nachwuchs geben. Es ist nicht gut, dass der Trend von „kira-kira“ (glitzender) Namen mit einer ungewöhnlichen Lesart im Vordergrund bei der Namenswahl steht.

Kinder leiden mittlerweile unter diesen Trend, denn die Eltern sind durchaus kreativ oder wollen einfach nur ihre Liebe zu einem Anime Ausdruck verleihen. So kann es passieren, dass der Nachwuchs Pikachu mit Vornamen heißt, mit dem Zeichen für Licht und Raum, ebenfalls sehr beliebt sind Vornamen, die aus Ghibli-Filmen entnommen wurden.

„Wenn jemand seinen Namen nicht mag, ist es möglich zu handeln“, so Akaike. Seine Mutter habe den Namen Oji-sama gewählt, um ihren Glauben, dass ihr Kind ein und dasselbe ist wie ein Prinz, Ausdruck zu verleihen.

Der Name habe ihn sehr verlegen gemacht, so Akaike. Er schämte sich so sehr, dass er keine Mädchen ansprechen konnte, er wurde zwar nie gemobbt, aber er befürchtete, dass sein Vorname ihm Probleme bei der Jobsuche bereiten würde.

Die Debatte ist mittlerweile auch bei den Medien angekommen und an vielen Stellen in Japan wird aktuell darüber diskutiert, ob der Trend nicht gefährlich für das Kindeswohl ist.

Quelle: TJT

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