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Japanischer Tempel lässt Ausländer erstmals an Shinto-Ritualen teilnehmen

Ausländische Besucher haben selten die Gelegenheit, Shinto-Ritualen beizuwohnen. Der Kumano Hayatama Taisha-Schrein in Shingu (Präfektur Wakayama) gehört zu den wichtigsten religiösen Orten Japans. In dem Tempel erhalten Ausländer zum ersten Mal die Gelegenheit, an einer heiligen Veranstaltung teilzunehmen.

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Das Sonder-Event fand im Tempel, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bereits Mitte November statt. Dabei hatten ausländische Touristen die seltene Gelegenheit, die Mystik und religiöse Tiefe der Region Kumano am eigenen Leib zu spüren. Gemeinsam beteten die Teilnehmer für dauerhaften Frieden über alle Grenzen und Religionen hinweg.

Die Verantwortlichen der Stadt luden zu diesem ersten Gebet internationale Blogger aus Australien, Singapur und den USA ein. Im Zuge eines eintägigen Praktikums lernten die drei jungen Männer, wie man Opfergaben herstellt und andere rituelle Handlungen vollführt. Anschließend sprachen sie gemeinsam ein Gebet vor dem Altar des Shinto-Tempels.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Komitee für Tourismusförderung der Stadt Shingu. Zu diesem gehören unter anderem Vertreter der Stadtverwaltung und des Tourismusverbandes der Region. Selbstverständlich beteiligte sich auch der Tempel stark an der Aktion.

Ein weiteres Sonder-Event ist für den Januar geplant. Danach soll einmal im Monat eine solche Veranstaltung stattfinden, die zentral vom Tourismusverband koordiniert wird.

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