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Japanischer Zoll beschlagnahmte 2019 eine Rekordmenge Drogen

Japan wird für Drogenhändler immer interessanter

2019 beschlagnahmte der japanische Zoll die Rekordmenge von über 3 Tonnen illegaler Drogen, teilte die japanische Regierung am Mittwoch mit.

Der Anstieg gegenüber 2018 (1.493 kg) ist, laut dem Finanzministerium, auf den vermehrten Schmuggel von Stimulanzien zurückzuführen.

Japan wird ein immer wichtigerer Markt für Drogenhändler

Das Gewicht und die Anzahl der geschmuggelten Stimulanzien, die der Zoll aus dem Verkehr ziehen konnte, hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Insgesamt griff der Zoll 425 Mal erfolgreich zu und beschlagnahmte 2.570 kg.

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Der Gesamtbetrag, der zum vierten Mal hintereinander die Gesamtmenge von 1 Tonne überstieg, beläuft sich auf einen Straßenwert von rund 154,2 Milliarden Yen (ca. 1.29 Milliarden Euro).

Insbesondere der Schmuggel aus Ländern wie Thailand und Malaysia haben deutlich zugenommen. Ein Sprecher des Finanzministeriums gab an, dass die Daten darauf hindeuten, dass Japan ein wichtiger Markt für illegale Drogen geworden ist, da die Straßenpreise für Stimulanzien in Japan höher sind als in anderen Ländern der Erde.

Das Ministerium plant, die Bekämpfung illegaler Drogen durch die Einführung neuer Testgeräte und Förderung des Informationsaustauschs mit Behörden anderer Länder zu verstärken.

Maßnahmen gegen Drogenschmuggel sollen verschärft werden

Der japanische Zoll unterzeichnete dafür am Mittwoch eine Kooperationsvereinbarung mit dem Nationalen Verband der Fischereigenossenschaften über die Verhinderung des Schmuggels, um das Vorgehen gegen den illegalen Drogenschmuggel auf See zu verschärfen.

Die Daten zeigten, dass sich die Menge an beschlagnahmtem Kokain auf 638 kg mehr als vervierfacht hat, wobei das Ministerium mitteilte, dass der Schmuggel illegaler Drogen nach Japan ein wachsender Trend ist und die Situation äußerst ernst sei.

Unterdessen ging der Schmuggel von Goldbarren stark zurück, auf 319 kg, was 94 Prozent des Vorjahres entspricht. Grund dafür sind eine Reihe von Sofortmaßnahmen und strengeren Strafen.

TJT

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