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Zu hoher Krankenstand

Japanisches Bahnunternehmen muss wegen Corona 120 Verbindungen ausfallen lassen

Die aktuelle Infektionswelle sorgt mittlerweile überall in Japan für Probleme. Das japanische Bahnunternehmen JR Kyushu muss wegen des hohen Krankenstandes 120 Züge ausfallen lassen.

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Grund dafür ist, dass sich das Zugpersonal mit dem Coronavirus infiziert hat und kein Ersatzpersonal zur Verfügung steht.

Bahnunternehmen findet nicht genügend Ersatzpersonal

Laut des Bahnunternehmens werden ab dem 27. Juli insgesamt 120 Zugverbindungen für 10 Tage ausfallen. JR Kyushu hatte zwar den Urlaub des Personals umdisponiert und Mitarbeiter aus anderen Betrieben mit Erfahrung im Bereich des Zugpersonals angeworben, doch die rasche Ausbreitung des Virus zwang das Unternehmen zu der Entscheidung, den Dienst komplett einzustellen.

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Ein Sprecher von JR Kyushu sagte: „Die Zahl der Mitarbeiter, die ihren Urlaub verschieben, hat zugenommen, sodass es notwendig wurde, das Arbeitssystem vorübergehend umzustellen.“

Tickets werden zurückrückerstattet

Bisher sind keine anderen Dienste betroffen. Kunden, die bereits eine Fahrkarte für einen der betroffenen Züge haben, bekommen das Geld ohne Stornierungsgebühr zurückerstattet.

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Japan meldete vergangenen Freitag einen neuen Tagesrekord mit über 200.000 Neuinfektionen. Grund dafür ist die Omikron-Subvariante BA.5. Die Situation ist in einigen Teilen des Landes derartig angespannt, dass Präfekturen neue Maßnahmen ausrufen. Okinawa hat zum Beispiel den Notstand für das Gesundheitssystem ausgerufen, da Krankenhäuser ebenfalls mit einem Personalmangel zu kämpfen haben.

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