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Japanisches Forschungsteam entwickelt digitalen Dolmetscher für Gesundheitspersonal

Das National Institute of Information and Communications Technology (NICT) und Fujitsu Laboratories Ltd. haben gemeinsam einen digitalen Dolmetscher entwickelt, der dem Gesundheitspersonal und den nicht-japanischen Patienten helfen soll.

Der Dolmetscher wurde im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokyo entwickelt. So soll er dem Gesundheitspersonal und den Patienten helfen, wenn es zu Sprachbarrieren kommt. Laut den Forschungsteams soll der digitale Dolmetscher noch in diesem Fiskaljahr auf den Markt kommen.

Das Gerät kann Ausdrücke, die sich auf verschiedene Schmerzarten wie „shiku shiku“ (Nörgeln) und „zuki zuki“ (Pochen) beziehen, aber auch Fachausdrücke, die in der medizinischen Industrie verwendet werden, interpretieren. Bis Ende März wurde das Gerät in 21 medizinischen Zentren in ganz Japan getestet. Außerdem bat eine Krankenschwester im Yonemori Hospital in Kagoshima, einer Patientin in den 60ern aus Peking aufzuzeigen, welche Medikamente sie einnehmen muss.

Der Dolmetscher auf der Brust der Krankenschwester interpretierte die Worte der Patientin sofort als Chinesisch und übersetzte die Antworten schnell ins Japanische. Die Entwicklung des Geräts wurde auch vom University of Tokyo Hospital unterstützt, die auf der VoiceTra Sprachübersetzungsapplikation des NICT basiert. Außerdem kann das Gerät auch mit Jargon und Erklärungen umgehen, sodass es benutzerfreundlicher ist. Aktuell ist der Dolmetscher nur für Englisch und Chinesisch gedacht, soll aber bis 2020 auf 10 Sprachen erhöht werden.

Laut den Behörden kann das Gerät sogar mit Sätzen umgehen, die von herkömmlichen Übersetzungsgeräten nicht oder nur schwer interpretiert werden können. Da im Gesundheitswesen hunderttausende Fachbegriffe und Ausdrücke verwendet werden, war es notwendig, dass das Geräteprogramm all diese Wörter und Sätze lernt, wie ein Mitarbeiter verriet. Laut einem Mitarbeiter des NICT wäre es inakzeptabel, wenn Fehlinterpretationen die Patienten benachteiligen würden. Außerdem wurde gesagt, dass die Entwicklung viel Zeit brauchte, da sie das Gerät sorgfältig entwickelten.

(NAOYUKI HIMENO)

Quelle Asahi Shimbun

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