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Kaiser und Kaiserin unterhielten sich online mit Krankenhauspersonal

Japanisches Kaiserpaar spricht mit medizinischem Personal, das gegen Corona kämpft

In Japan hat medizinisches Personal in Krankenhäusern erneut viel zu tun, wo nun die Fälle von Covid-19 wieder zunehmen. Viel Beachtung haben die Mediziner in letzter Zeit trotz ihrer Arbeit an vorderster Front in der Pandemie nicht erhalten. Das japanische Kaiserpaar hat sie allerdings nicht vergessen und sprach mit ihnen kürzlich über die aktuelle Lage.

Wie die kaiserliche Haushaltsbehörde bekannt gab, nahmen Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako am Mittwoch vom Akasaka Palast an Online-Inspektionen von Krankenhäusern des japanischen Roten Kreuzes, die Coronafälle behandeln, teil. Unter anderem besuchten sie das COVID-19-Hauptquartier, die Covid-19-Station des Japanese Red Cross Society Medical Center.

Kaiser will Sorgen des Personals wissen

Sie hörten dabei neben einer Rede des Präsidenten der Rotkreuzgesellschaft auch mehreren Mitarbeitern aus Krankenhäusern des Roten Kreuzes zu, die in ganz Japan erkrankte Personen behandeln. Der Kaiser fragte dabei, was für die Menschen der schwierigste Teil bei der Arbeit sei. Ebenfalls wollte er wissen, um wie viel Infizierte sie sich kümmern müssen.

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Allgemein interessierte sich das Kaiserpaar sehr für den Umgang mit den schwerkranken Patienten und was die Sorgen des medizinischen Personals sind, sowie wie viel medizinische Ausrüstung ihnen noch zur Verfügung steht. Die Menschen freuten sich, dass das Paar ihnen aufmerksam zuhörte.

Kaiserpaar möchte Menschen Mut machen

Der Leiter des Japanese Red Cross Medical Center zeigte sich nach dem Gespräch motiviert. Er würde nun weiter mit Entschlossenheit gegen den Ausbruch des Virus kämpfen, auch wenn die Infektionszahlen in Japan weiter stark ansteigen.

Nach Angaben eines Beamten ist das Kaiserpaar seit Pandemiebeginn sehr besorgt über die Situation in den Krankenhäusern. Sie wollen deswegen den medizinischen Mitarbeitern ihre Wertschätzung ausdrücken und sie weiter zum Arbeiten zu motivieren. Schon im Mai dankte der Kaiser dem medizinischen Personal für ihre harte Arbeit.

Aufgrund der Pandemie kann sich das Kaiserpaar nicht persönlich mit der Öffentlichkeit treffen. Gleichzeitig loben sie auch die Nutzung von Online-Plattformen, die mehr Möglichkeiten in der Zukunft bieten werden.

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