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Japanisches Startup präsentiert Roboter, der sich um Wäsche kümmert

In einigen Jahren könnten möglicherweise Roboter in Japan unliebsame Hausarbeit übernehmen. Das Roboter-Startup Mira Robotics präsentierte am Donnerstag eine Maschine, die eine Reihe von Wäscheaufgaben erfüllt, während sie ferngesteuert wird.

Mira Robotics hofft, zwei große Hürden zu überwinden, die die Verbreitung von Roboter-Diensten verhindert haben. Nämlich Privatsphärenschutz und überschüssige Kosten.

Im Rahmen des Ugo-Service werden Roboter an Kunden für den Einsatz zu Hause vermietet. Geschulte Bediener werden die Roboter ferngesteuern, um Hausarbeiten zu erledigen, damit Hausbesitzer sich keine Sorgen machen müssen, eine Haushälterin zu Hause zu haben, sagte das Startup.

Indem Bediener mehrere Roboter gleichzeitig steuern, wird es möglich sein, die Gebühren auf 20.000 bis 25.000 Yen pro Monat zu senken. Das ist verglichen mit einem Bereich von 50.000 bis 100.000 Yen für gewöhnliche Haushaltsdienstleistungen laut Mira Robotics recht günstig.

Das Unternehmen fügte hinzu, dass dieser Service keine Gefahr für die Privatsphäre der Benutzer bringt, da sich die Funktionen der Roboter auf die Arbeit beschränken. Sie sind fest angeschlossen, um die Konturen von Objekten zu erkennen und nicht benötigte Details herauszufiltern. Das System wird auch den Zugang der Roboter zu bestimmten Bereichen einschränken.

Roboter sollen ältere Japaner bei der Hausarbeit unterstützen

„Wir glauben, dass die Nachfrage nach Haushaltshilfen für Doppelverdiener und ältere Menschen weiter steigt“, sagte Mira Robotics CEO Ken Matsui bei einer Enthüllungsveranstaltung in Tokio.

Der im Februar 2018 entwickelte zweiarmige Roboter wiegt rund 72 Kilogramm. Seine Höhe, die von 110 Zentimetern bis 180 Zentimetern verstellbar ist, ermöglicht es ihm, ein breiteres Aufgabenspektrum zu erfüllen, während seine Arme etwa 60 Zentimeter lang sind, „so dass er bis zu 2 Meter Reichweite hat“, erklärte Matsui.

Auf der Veranstaltung demonstrierte der Roboter drei Verfahren – das Entfernen von Kleidung aus der Waschmaschine, das Aufhängen zum Trocknen und das Falten.

Matsui versicherte, dass die Zeit des Faltens noch verkürzt wird. Wie man in dem Video sehen kann, bewegt sich der Roboter jetzt noch ziemlich langsam. Geplant ist, die Arme und die Art und Weise, wie sie manipuliert werden zu überarbeiten.

Matsui definiert den Aspekt der Fernsteuerung des Roboters als „Schritt eins“. Durch die Sammlung von Daten will das Unternehmen die Prozesse schließlich automatisieren.

Der Roboter kann sich auf ebenen Flächen und von einer Seite zur anderen bewegen. Aber er kann aufgrund der hohen Kosten und des hohen Stromverbrauchs keine Treppen steigen und hinuntergehen. Er kann jedoch kleine Schritte bewältigen, sagt Matsui. Deswegen will das Unternehmen erstmal den Service für diejenigen anbieten, die in Wohnungen leben.

Mira Robotics plant, im August geschlossene Beta-Tests durchzuführen und den Service im Mai 2020 einzuführen. Ziel ist es, bis 2021 ein paar tausend Nutzer zu gewinnen. Außerdem will die Firma ihren Service auf andere Aufgaben ausweiten, wie z.B. die Pflege von Haustieren und das Empfangen von Post, während die Benutzer unterwegs sind.

Mira Robotics wurde im vergangenen Jahr gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, Roboterservices anzubieten, die „die Lebensqualität der alternden Bevölkerung in Japan verbessert“, sagte Matsui.

Quelle: The Japan Times

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