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Mitarbeiter sollen ab sofort trockene Finger haben, wenn sie mit Geld umgehen

Japanisches Taxiunternehmen verbietet Mitarbeitern, sich die Finger anzulecken

Wer Taxifahrer bar bezahlt, kann meistens dabei zusehen, wie die Fahrer schnell die Scheine zählen. Der ein oder andere neigte dabei dazu, sich die Finger anzulecken, damit die Scheine besser zu fassen sind. Das finden allerdings nicht unbedingt alle Menschen hygienisch. Ein japanisches Taxiunternehmen aus Tokyo ändert deswegen nun seine Richtlinien für Mitarbeiter und verbietet das Anlecken der Finger.

Sanwa Koutsu heißt die Firma, die der Kombination aus Speichel und Finger nun ein Ende bereitet. Das neue Verbot ist dabei Teil der Regelung zur richtigen Handhabung von Dokumenten. Um besonders transparent gegenüber Kunden zu sein, veröffentlichte das Unternehmen die Richtlinien für die Mitarbeiter kürzlich auf Twitter für die Öffentlichkeit. Tatsächlich ist das Verbot sehr klar und deutlich formuliert.

Beschwerden gab es wegen der Methode nicht

Bei jeglichen Umgang mit Papierdokumenten oder Währung ist es verboten, die Fingerspitzen mit einer transparenten Flüssigkeit aus der Mundhöhle zu benetzen. Also nicht nur beim Geld ist es ab sofort verboten die Finger etwas anzufeuchten. Ausnahmen gibt es für die Fahrer nicht und alle sollen so schnell wie möglich die neue Regelung übernehmen.

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Umso erstaunlicher ist es, dass Sanwa Koutsu mit der Änderung nicht auf Kunden reagierte. Laut eigenen Aussagen erhielten sie nämlich bis jetzt keine Beschwerden wegen der Methode. Sie beschlossen trotzdem selbst die Praxis zu verbieten, da sie unangebracht ist.

Online danken ihnen viele dafür, denn viele scheinen es wirklich nicht zu mögen, wenn Menschen sich vorher die Finger lecken. Einige wünschten sich dabei, dass andere die Regelung ebenfalls übernehmen. Denn niemand mag wohl feuchte Rechnungen und angesabbertes Wechselgeld.

Twitter, Sanwa Taxi

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