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Japan: Umweltministerium bekämpft Klimawandel mit „Moe“

Als Teil des internationalen Beschlusses zur Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes aus dem Jahr 2015 versprach Japan seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 26% zu verringern. Um dem gewöhnlichen japanischen Bürger nun einen energie-effizienten Lifestyle näher zu bringen, der für dieses Ziel notwendig ist, startete das Ministerium nun eine „Cool Choice“ Kampagne. Wie sich heraus stellte waren besonders junge Menschen uninteressiert am Thema Klimawandel. Dem soll nun durch die Moe Schulmädchen entgegen gewirkt werden. Der Name „Moe“ entstand hierbei aus dem Initalien des Umweltministeriums (MoE).

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Ima Kimino, übersetzt mit „eure Gegenwart“, wird als faule Chaotin charakterisiert, die sich nicht für die Umwelt interessiert. Sie lässt das Licht an, die Kühlschranktür bleibt offen – verantwortungsvoller Umgang mit Resourcen ist von ihr nicht zu erwarten.

Die Moe Mädchen

Die Moe Mädchen
Die Moe Mädchen

Mirai Kimino, was so viel bedeutet wie „eure Zukunft“, ist Ima’s Gegenstück aus einer Parallelwelt. Sie trifft klügere Entscheidungen und zelebriert einen „sauberen, erfolgreichen, modernen“ Lebensstil. Die beiden Welten waren ursprünglich eine, aber an irgendeinem Punkt trennten sie sich. Der Grund dafür war die Verschwendung von Energie. Nun macht Mirai es sich zur Aufgabe, Ima darin zu unterrichten, wie sie durch ein paar Änderungen in ihrem eigenen Leben die Umwelt retten kann.

Die Kimino Mädchen wurden aus 135 Vorschlägen ausgewählt, die beim Umweltministerium eingesendet wurden. Die Entwickler des Konzeptes und des Charakter Designs, Mure Akusawa und Maou Illust, hoffen, dass die beiden Mädchen Schritt für Schritt das Bewusstsein für die Umwelt verändern könnten.

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Das Umweltministerium plant nun, die Kimino Mädchen durch Videos und eine App im Rahmen ihrer Cool Choice Kapagne bekannt zu machen. Dabei soll erklärt werden, wie man sein eigenes Zuhause mehr energie-effizient machen kann. Gleichzeitig werden Informationen und Studien zur Verfügung gestellt, die die Problematik Klimawandel besser erklären. Zusätzlich gibt es eine virtuelle Tour auf einem wärmeren Planeten und Videos die zeigen, wie die eigene Stadt beeinflusst werden könnte.

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