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Masken sollen auch Möglichkeit zur Selbstdarstellung bieten

Japanisches Unternehmen entwickelt Band, mit dem sich leicht ein Mundschutz basteln lässt

In Japan gibt es weiterhin einen massiven Mangel an Atemmasken. Die Regierung hat zwar bereits angekündigt, zumindest für einige Haushalte einen Mundschutz bereitzustellen, das reicht jedoch bei Weitem nicht aus. Aus der Not heraus basteln sich viele deswegen ihre eigenen Masken. Wer nicht nähen kann und auch sonst handwerklich eher ungeschickt ist, hat dabei nicht viele Möglichkeiten. Aus diesem Grund bringt ein japanisches Unternehmen nun ein Band auf den Markt, mit dem sich ganz schnell ein Mundschutz basteln lässt.

A.Y Judie ist das Unternehmen hinter dem Produkt. Es handelt sich tatsächlich um ein einfaches elastisches Band mit jeweils einem Klipp an jedem Ende. So lässt es sich an jedem beliebigen Stoff befestigten, der sich dann wie ein Mundschutz tragen lässt. Daher trägt das Produkt auch den Namen „Anything Mask“.

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Das Unternehmen selbst will so nicht nur etwas gegen die Knappheit tun, sondern den Menschen auch mehr Möglichkeiten zur Anpassung bieten. Sie können nun Stoffe mit ihrem Lieblingsdesign nutzen und den Mundschutz ihrem Look anpassen. Das Band selbst gibt es in den Farben weiß, schwarz, pink und blau. Das Vollharzband ist an den Kanten abgerundet, sodass es an den Ohren nicht einschneidet. Zusätzlich ist es in einer kleineren Größe erhältlich, damit auch Kinder einen Mundschutz tragen können.

Trotz der tollen Idee weist das Unternehmen darauf hin, dass die selbstgebastelten Masken keinen großen Schutz vor dem Virus oder Allergien bieten. Je nach Stoff kann allerdings eine Tröpfcheninfektion vermieden werden. Dazu schützt der Mundschutz vor unnötigem Kontakt und davor, dass sich die Leute ins Gesicht fassen.

Ganz nutzlos sind die Masken also nicht und definitiv besser als gar kein Schutz. Die Bänder sind ab dem 7. April erhältlich. Eine Packung kostet 800 Yen und enthält zwei Stück, was für einen Mundschutz reicht.

Prt

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