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So kann auch in Coronazeiten Abschied genommen werden

Japanisches Unternehmen stellt Auto für Beerdigungen vor

Die Coronavirus-Pandemie hat Einfluss auf fast alle Bereiche des Lebens. Auch das Abschiednehmen wird schwerer, denn durch Corona können auch große Totenwachen und Beerdigungen nicht mehr stattfinden.

Darauf hat nun der Autohersteller Mitsuoka Motor Co. reagiert. Die Firma, die ihren Sitz in Toyama hat, hat am 24. November mit dem Verkauf eines neuartigen Bestattungswagens mit einer Innenausstattung begonnen, die für einfache Dienstleistungen genutzt werden kann.

Abschiednehmen im Auto erleichtert

Wenn man die Hintertür des Wagens öffnet, dessen Name grob übersetzt „Granace Evolution“ bedeutet, sieht man einen Platz für Blumenschmuck rund um den Sarg sowie einen kleinen Altar mit Platz für ein Foto des Verstorbenen und Kerzen.

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Das mit einem Altar ausgestattete Fahrzeug kann zu Wohnhäusern oder Pflegeheimen fahren, falls die Benutzer sich nicht zu den Gottesdiensten anstellen können, weil sie die „drei Cs“ von engen Räumen, überfüllten Plätzen und engen Kontaktsituationen vermeiden wollen oder weil sie älter sind. Das Unternehmen sagt, dass diese Art des Abschieds von den Verstorbenen eine Antwort auf die gegenwärtige „neue Lebensweise“ darstellt.

Das Fahrzeug ist bis zum 26. November auf der Japan Funeral and Cemetery Show, einer jährlichen Messe, im Tokyo Big Sight der Hauptstadt zu sehen. Eines der Fahrzeuge kostet 7,92 Millionen Yen. Anfragen nimmt die Mitsuoka Motor Co. wochentags von 10:00 bis 18:00 Uhr japanischer Zeit unter ihrer Telefonnummer entgegen, die auf der offiziellen Website zu finden ist.

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