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Japans Atomaufsichtsbehörde will Strahlenüberwachungsbudget für Fukushima beibehalten

Um die Überwachungsposten in der Präfektur Fukushima weiterhin zu betreiben, will die japanische Atomaufsichtsbehörde das Strahlungsüberwachungsbudget im kommenden Geschäftsjahr beibehalten.

Nachdem die Atomaufsichtsbehörde angekündigt hatte, dass sie rund 2.400 der 3.000 Strahlungsüberwachungsposten aus Kostengründen entfernen wollen, machten sich Demonstrationen und Kritik breit. Nun hat der Sektionsleiter der Nuclear Regulation Authority, Shoji Takeyama, mitgeteilt, dass sie ihren Plan zur Entfernung der Posten rückgängig gemacht haben. Dies berichtete der Sektionsleiter am Mittwoch bei einem Treffen der Bewohner der Stadt Miharu in der Präfektur Fukushima.

Bei dem Gespräch sagte Takeyama auch, dass das Gremium den gleichen Etat für die Überwachungsposten für das kommende Geschäftsjahr fordern wird. Die 3.000 Messstellen wurden nach dem atomaren Unfall im März 2011 im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in der gesamten Präfektur eingerichtet. Doch der Erhalt der Messanlagen kostet den Staat jährlich rund 600 Millionen Yen (etwa 4.673.400 Euro). Um die Kosten zu reduzieren, wollte die Atomaufsichtsbehörde 2.400 dieser Überwachungsposten in den kommenden drei Jahren von Orten entfernen, an denen die Strahlenbelastung gesunken ist.

Einzig die Überwachungsposten, die in den Gebieten gebaut wurden, an denen es immer noch einen Evakuierungsbefehl gibt, sollten bestehen bleiben. Da sich die Anwohner vehement gegen die Entfernung der Überwachungsposten wehrten, wurde bisher keine entfernt. Wenn nun das Budget für das kommende Jahr genehmigt wird, sollen die Strahlungsüberwachungsposten auch im kommenden Geschäftsjahr vollständig erhalten bleiben.

Quelle: NHK

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