Japans Autohersteller Mazda ruft 270.000 Fahrzeuge wegen defekter Airbags zurück

Der japanische Autohersteller Mazda hat angekündigt, dass er rund 270.000 Fahrzeuge, in denen Takata-Airbags verbaut wurden, zurückrufen muss. Als Grund für den Rückruf gab das Unternehmen an, dass die Airbags ungewollt explodieren könnten.

Laut Mazda seien die Chemikalien, die zum Aufblasen der Airbags verwendet werden, fehlerhaft. Sie könnten sich unter bestimmten Bedingungen verändern, so dass sie zu viel Kraft entfalten. So würden sie den Metallkanister, in dem sich die Airbags befinden, zerreißen. Laut Mazda könnten Teile des Metallkanisters als Schrapnelle durch die Fahrerkabine fliegen.

Der potenziell tödliche Defekt kann in Beifahrer-Airbags von einigen Mazda6 aus dem Jahren 2003 bis 2008 auftreten. Auch Mazdaspeed6-Modelle des Jahres 2006 und 2007 und MPV-Modelle des Jahres 2004 sollen betroffen sein. Zusätzlich wurde angekündigt, dass bestimmte MPV-Modelle der Jahre 2005 und 2006 in bestimmten Staaten ebenfalls einen defekten Airbag verbaut haben könnten. In den letzten Jahren wurden in den USA rund 50 Millionen Airbag-Aufblasvorrichtungen zurückgerufen.

In dieser Zeit starben 22 Menschen durch fehlerhafte Airbags und mehr als 180 Menschen wurden verletzt. Takata wurde von dem in China ansässigen U.S. Mobilitätssicherheitsunternehmen Key Safety System gekauft. Ob auch in Europa Mazda-Modelle von dem Rückruf betroffen sind, hat das Unternehmen bisher noch nicht bekannt gegeben.

Quelle: Mainichi Shimbun

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