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Viele glauben nicht an die Wahlversprechen

Japans Bevölkerung reagiert gemischt auf den neuen Premierminister

In der ersten Umfrage zum neuen japanischen Premierminister zeigt das Ergebnis, dass Japans Bevölkerung mit gemischten Gefühlen reagiert.

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Bei der Umfrage der Nachrichtenagentur Kyodo News lag die Zustimmung für Fumio Kishida und seinem neuen Kabinett bei 55,7 Prozent. Was zwar mehr als die letzten Umfragewerte für Yoshihide Suga sind, allerdings weit unter denen, die Suga bei seiner Wahl bekommen hatte.

Bevölkerung ist geteilter Meinung über die Versprechen des neuen Premierministers

Suga hatte nach seiner Wahl zum Premierminister 66,4 Prozent Zustimmung in der japanischen Bevölkerung, sie fiel danach allerdings, da sein Umgang mit der Pandemie immer stärker kritisiert wurde.

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In Bezug auf die Wirtschaftspolitik von Kishida gaben 46,6 Prozent der Befragten an, dass sie daran glauben, dass Japans neues Oberhaupt seine Versprechen, das Wachstum anzukurbeln und dafür zu sorgen, dass die Mittelschicht gestärkt wird, einhalten wird.

46,9 Prozent glauben allerdings, dass er diese Versprechen nicht einhalten wird.

Zustimmungswerte zu Anfang immer sehr hoch

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Die Zustimmungswerte eines neuen Kabinetts sind in der Regel am Anfang sehr hoch, da die Menschen hohe Erwartungen hegen. 69,7 Prozent der Menschen hoffen, dass Kishida die politische Richtung Japans, die stark von Shinzo Abe geprägt ist, ändert.

Beim ehemaligen Premierminister sanken die Werte allerdings auf 31,8 Prozent, was ein Jahr nach seinem Amtsantritt zu seinem Rücktritt führte.

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