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Bevölkerungsrückgang wird ein immer größeres Problem

Japans Bevölkerung schrumpft weiter

Japans Bevölkerung ist 2020 um 0,7 Prozent auf 126.226.568 geschrumpft.

Die Daten der letzten Volkszählung erhöhen den Druck auf die japanische Regierung, die versucht den Bevölkerungsrückgang zu verlangsamen.

Japans Bevölkerung um rund 868.000 Menschen geschrumpft

Die Daten des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation zeigen, dass die Bevölkerung Japans im Vergleich zu 2015 um rund 868.000 Personen geschrumpft ist. Der Rückgang wurde etwas ausgebremst durch den Anstieg der ausländischen Einwohner auf 2.556.183.

In 38 der 47 Präfekturen wurde ein Bevölkerungsrückgang verzeichnet, Akita verzeichnete mit 6,2 Prozent den größten Rückgang.

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Tokyo, Saitama, Chiba und Kanagawa verzeichneten zusammen den größten Bevölkerungszuwachs. Tokyo hat mit 4,1 Prozent den größten Zuwachs unter den 47 Präfekturen.

Auch andere Metropolregionen wie Aichi, Osaka und Fukuoka verzeichneten einen Zuwachs der Einwohner.

Regierung schafft es nicht, den Bevölkerungsrückgang zu stoppen

Die Zahl der Haushalte in Japan stieg um 4,2 Prozent auf 55,72 Millionen. Die durchschnittliche Anzahl der Menschen pro Haushalt sank allerdings von 2,38 im Jahr 2015 auf 2,27 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 1970. Laut den Daten liegt der Grund darin, dass immer mehr ältere Menschen allein leben.

Die Daten setzten die japanische Regierung weiter unter Druck, die mit verschiedenen Maßnahmen gegen den Bevölkerungsrückgang ankämpft. Allerdings sind die Versuche nicht von Erfolg gekrönt, da die Zahl der Neugeborenen in Japan 2020 den niedrigsten Stand seit der Datenerhebung erreicht hat.

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