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Japans Bevölkerungszahl geht weiter zurück

Immer weniger Kinder werden in Japan geboren

Die Bevölkerung in Japan schrumpft weiter, denn auch 2018 erreicht die Geburtenrate ein neues Rekordtief. Im Gegensatz dazu starben mehr Menschen im Land.

Insgesamt wurden 2018 in Japan 918.397 Kinder zur Welt gebracht. Damit ist es das dritte Jahr in Folge, in dem die Geburtentrate unter die 1-Millionen-Marke fällt. Das ergeben Daten, die die Regierung am Freitag veröffentlichte.

Damit verzeichnete Japan mit 444.085 Einwohnern den größten Bevölkerungsrückgang seit der Erhebung vergleichbarer Daten im Jahr 1899. Die Zahl der Geburten sank im Vergleich zum Vorjahr um 27.668, die Zahl der Todesfälle stieg allerdings um 22.085 auf 1.362.482.

Mehr zum Thema:  Japan meldet weiterhin sinkende Geburtenraten und eine schwindende Bevölkerung

Die Gesamtfruchtbarkeitsrate von Japan, also die durchschnittliche Zahl der Kinder, die eine Japanerin in ihrem Leben zur Welt bringt, ist gegenüber dem Vorjahr um 0,01 Punkte auf 1,42 gesunken. Damit wird es schwierig den Plan von Premierminister Shinzo Abe – eine Erhöhung der Geburtenrate auf 1,8 bis 2026 – zu erreichen.

Das Durchschnittsalter für japanische Frauen, die ihr erstes Kind zur Welt bringen, lag vier Jahre lang bei 30,7 Jahren und die Zahl der Babys, die Frauen zwischen 30 und 34 gebären, ging um mehr als 10.000 zurück.

„Wir werden Maßnahmen einführen, die Schwangeren und Müttern helfen sollen“ kommentierte ein Mitarbeiter des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales.

Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage gaben 73,5 Prozent der Befragten an, dass sie sich kein zweites Kind leisten können.

Da das Leben in Japan immer teurer wird, ist es für viele Menschen schwer, die einhergehende finanzielle Belastung zu stemmen. Nachdem der japanische Politiker Yoshitaka Sakurada über eine Idee gesprochen hatte, wie man die Geburtenrate erhöhen kann, bekam er von vielen Menschen das Feedback, dass sie sich gar kein Kind leisten könnten.

Neben der sinkenden Geburtenrate ergaben die Zahlen der japanischen Regierung auch, dass immer weniger Ehen geschlossen werden. 2018 wurden 586.438 Ehen in Japan geschlossen, was einen Rückgang von 20.428 Ehen bedeutet.

Zu den häufigsten Todesursachen gehört weiterhin Krebs in Japan. 2018 verstarben 27,4 Prozent der Menschen an dieser Krankheit. Gefolgt von Herzerkrankungen und natürlichen Todesursachen. 20.032 Menschen begingen 2018 Selbstmord, ein Rückgang von 433.

Quelle: Kyodo

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