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Japans Convenience-Stores haben Probleme, ihre Läden 24 Stunden offen zu halten

Immer mehr Convenience-Stores in Japan finden nicht genug Personal, um 24-Stunden-Service anzubieten.

Das Problem ist durch einen Streit zwischen Seven-Eleven Japan Co. und einem seiner Franchise-Stores in die Öffentlichkeit gerückt. Der Franchise-Store in Higashiosaka hatte seine Öffnungszeiten anpassen müssen und das Geschäft zwischen 1:00 Uhr und 6:00 Uhr geschlossen. Seven-Eleven bestand allerdings auf 24 Stunden Öffnungszeiten, was dem Betreiber allerdings nicht möglich war. Der Betreiber hatte keine Arbeitskräfte gefunden um das Geschäft die ganze Nacht offen zu lassen.

Seven-Eleven begann 1975 damit seine Geschäfte rund um die Uhr geöffnet zu lassen, zuerst in einer Filiale in Koriyama. Andere Anbieter zogen dann nach.

Mittlerweile sind über 90% der 55.000 Convenience-Stores in Japan rund um die Uhr geöffnet.

Der Service zielt insbesondere auf Kunden ab, die nur nachts zum einkaufen kommen, allerdings betonen die Einzelhandelsketten immer wieder, dass diese Öffnungszeiten eine wichtige Rolle in der sozialen Infrastruktur, einschließlich der Prävention von Kriminalität und Lieferung von Waren im Katastrophenfall darstellt.

Ein weiterer Vorteil für die Geschäfte ist es, dass in den ruhigen Nachtstunden die Angestellten viel Zeit haben die Ware zu überprüfen und aufzuräumen.

Probleme durch immer weniger Arbeitnehmer in Japan

Allerdings haben die Franchise-Läden in den letzten Jahren immer größere Probleme Teilzeitbeschäftigte zu finden um ihre Läden besetzt zu halten.

„In den letzten drei oder vier Jahren mussten immer mehr Läden geschlossen werden, weil es an Arbeitskräften fehlte und nicht an Verkäufen“, so ein leitender Beamter der Gewerkschaft für Franchise-Ladenbesitzer. Die Gewerkschaft fordert mittlerweile mehr Flexibilität bei der Festlegung der Dienstzeiten.

Mittlerweile befürchten die Convenience-Shop-Ketten, dass sie den 24-Stunden-Service in vielen Geschäften nicht mehr anbieten können. Durch ausgeübten Druck könnten sie zudem nicht nur Beschäftigte, sondern Ladenbetreiber verlieren, was das Filialnetz einschränken würde.

Quelle: TJT

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