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Probleme mit der Nummer des Gesundheitsministerium

Japans Corona-App macht wieder Probleme

Japans Corona-App wurde vorübergehend wieder eingestellt, um einen Fehler zu beheben, der Benutzer daran hindert, Informationen einzugeben.

Nachdem infizierte Benutzer eine Nummer, die sie vom Gesundheitsministerium bekommen, eingegeben haben, soll die App Personen benachrichtigen, die engen Kontakt zu ihnen hatten.

App erkennt Nummern vom Gesundheitsministerium nicht

Das Gesundheitsministerium bestätigte am Freitag allerdings, dass die Corona-App die Nummern auch nach der Eingabe nicht erkennt.

Bei der App wurden daraufhin die Benachrichtigungen deaktiviert, eine Kontaktverfolgung ist allerdings weiterhin möglich. In der kommenden Woche soll der Fehler behoben sein und die App wieder normal funktionieren.

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Damit ist es das zweite Mal, dass die japanische App seit ihrem Start am 19. Juni Probleme hat.

Kurz nach dem Start wurde ein Fehler aufgedeckt, der ebenfalls die Referenznummern betraf. Die App akzeptierte auch andere Nummern, als die von den Behörden ausgegebenen, verschickte allerdings keine falschen Warnungen. Die Benachrichtigungen wurden am 3. Juli wieder aktiviert.

Bis Freitag wurde die japanische App ca. 6,48 Millionen Mal für Apple- und Android-Geräte heruntergeladen.

Die App nutzt Bluetooth, um Kontakte mit anderen Nutzern zu erkennen. Ein Kontakt muss dabei mindestens 15 Minuten dauern. Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, kann das Ergebnis des Tests über eine Nummer, die er vom Gesundheitsamt enthält, in die App eintragen.

Corona-App Lieblingsziel von Verschwörungstheoretiker

Zahlreiche Länder haben Contact-Tracing-Apps eingeführt, darunter Australien, Malaysia, Großbritannien, Indien, Deutschland und Italien.

Es gibt allerdings großen Widerstand bei vielen Menschen gegen die Nutzung der App, da insbesondere Verschwörungstheoretiker glauben, dass diese App dazu dient, vom Staat überwacht zu werden.

In Deutschland wurde die App mittlerweile über 16 Millionen Mal heruntergeladen, auch wenn einige Menschen immer noch Datenschutzbefürchtungen haben.

Bisher gipfelte die Kritik in Deutschland in einer „Späher-App“, ein einfacher Bluetooth-Scanner, der anzeigen sollte, wie viele Menschen in der Umgebung die Corona-App nutzen, mit der sich die AfD lächerlich gemacht hat.

 

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