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Verwirrung wegen der Maßnahmen

Japans Corona-Maßnahmen stoßen auf taube Ohren

Die Corona-Maßnahmen in Japan stießen am Samstag bei vielen Menschen auf taube Ohren, denn die Verkehrskontenpunkte in den großen Städten waren voll mit Menschen, die verreisen wollten.

Die Maßnahmen sorgen bei vielen Menschen für Verwirrung und die Aufforderung der Behörden, dass die Menschen nicht über Präfekturgrenzen hinweg reisen sollen, wird von vielen infrage gestellt.

Menschen stellen Corona-Maßnahmen infrage

Shinjuku Expressway Bus Terminal in Tokyo herrschte reges Treiben. Die Reisenden scheinen die Aufforderung der Regierung zu ignorieren, aufgrund der steigenden Infektionszahlen keine unnötigen Ausflüge zu unternehmen.

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Im geschäftigen Harajuku-Viertel der japanischen Hauptstadt, der Heimat der Takeshita-Einkaufsstraße, gingen viele junge Leute und Familien einkaufen und essen, auch wenn es weniger Menschen waren, als vor der Pandemie.

Ein Reisender am Flughafen, der zu seiner Familie unterwegs war, um an einer Gedenkfeier teilzunehmen, stellte infrage, ob die Entscheidung der Regierung, wegen des Virus einen Quasi-Notstand zu verhängen, sinnvoll sei und sagte: „Ich muss nur darauf achten, eine Gesichtsmaske zu tragen und mich gründlich zu desinfizieren.“

„Ich kenne den Unterschied zwischen den Maßnahmen dieses Mal und dem Ausnahmezustand nicht, also weiß ich nicht, was ich tun soll“, sagte eine 19-jährige Berufsschülerin, die mit ihrer Freundin einkaufen war. „Ich glaube nicht, dass die Politiker uns das Problem vernünftig erklärt haben.“

Strengere Corona-Maßnahmen wegen steigender Infektionszahlen

Die japanische Regierung hatte vergangene Woche Osaka, Hyoko und Miyagi unter dem „Quasi-Ausnahmezustand“ gestellt, für Tokyo, Kyoto und Okinawa gilt die Maßnahme ab Montag.

Für die Menschen bedeutet die Corona-Maßnahme, dass sie das Reisen einschränken sollen, Bars und Restaurants werden wieder um 20 Uhr schließen und Großveranstaltungen eingeschränkt.

Osaka meldete am Samstag mit 918 einen neuen Rekord an Neuinfektionen, Tokyo meldete mit 570 Neuinfektionen den höchsten Stand, seitdem der Ausnahmezustand im März aufgehoben wurden.

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