Japans Cosplayerin Nummer 1 verrät ihren Verdienst bei der Comiket

Cosplay ist mittlerweile auch im Westen ein beliebtes, wenn auch teils noch belächeltes Hobby, das immer mehr Menschen ausüben. Doch in Japan sind Cosplayer schon lange kleine Stars, die sogar im Fernsehen auftreten und große Firmen als Sponsor haben. Eine der größten Cosplayerinnen des Landes verriet nun ihren Verdienst bei der letzten Comiket.

Enako cosplayet schon seit Jahren und gilt bei vielen als Cosplayerin Nummer 1. Mittlerweile ist sie sogar als Synchronsprecherin und Sängerin aktiv. Fans haben dabei bei der Comiket die Chance sie zu treffen, Fotos zu knipsen und ihr Merchandise zu kaufen. Bei der Comiket im August war sie ebenfalls anwesend und zog riesige Menschenmassen an, die bereitwillig Geld für Enako ausgaben.

Die Cosplayerin brach ihren eigenen Rekord

Laut ihren eigenen Angaben standen teilweise mehr als 500 Menschen an ihrem Stand, um ein Fotoalbum zu kaufen. Laut Enako ist das ein neuer Rekord, denn so viele wollten noch nie ihre Fotos kaufen. Der große Ansturm sorgte natürlich für eine volle Kasse. Die Cosplayerin schätzt, dass sie um die 77.756 Euro an einem Tag auf der Messe einnahm. Vor zwei Jahren brauchte sie für die Summe knapp zwei Tage. Ein Einkommen, von dem Cosplayer hierzulande wahrscheinlich nur träumen.

Wer das schon als viel empfindet, muss bedenken, dass das nur die Einnahmen durch das Merchandise sind. Während der Comiket arbeitete Enako zusätzlich für verschiedene Stände der Messe von unterschiedlichen Firmen. Es ist also wahrscheinlich, dass zu den Einnahmen noch ein paar weitere Tausend Euro hinzukommen. Wer übrigens ein Fan von Enako ist, muss nicht gleich nach Japan reisen. In ihrem Onlineshop verkauft sie ebenfalls Fotobücher für ungefähr 23,21 Euro.

Anime- und Manga-Fans, die einen Abstecher nach Japan machen, sollten sich die Comiket angucken, die die größte Manga-Convention Japans ist. Vor allem Dōjinshi, selbst gezeichnete Fan-Manga, werden während der drei Messetage angeboten. Cosplayer sind ebenfalls zahlreich vertreten und Anime-Studios stellen teilweise neue Serien vor.

Quelle: Jin

3 Kommentare

  1. Wenn sie so viel einnimmt hat sie zumindest den Luxus auch mal ein paar Monate frei zu nehmen und etwas mehr Urlaub zu nehmen. Zumindest theoretisch. Aber ich denke wenn man so einem Job nachgeht, den man wohl nicht für immer machen kann, wird man auch viel für später aufsparen.

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