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Japans ehemaliger Vize-Landwirtschaftsminister ersticht eigenen Sohn

Der 44-jährige Sohn lebte sozial zurückgezogen

Aktuell schockiert die Festnahme vom ehemaligen Vize-Landwirtschaftsminister und ehemaligen Botschafter in Tschechien ganz Japan. Der 76-jähriger Hideaki Kumazawa soll seinen eigenen Sohn erstochen haben. Die Polizei nahm ihn deswegen am Samstag fest.

Kumazawa gestand laut der Polizei bereits den Mord an seinem 44-jährigen Sohn Eiichiro. Er rief am Samstag selbst um 15:30 Uhr bei der Polizei an und berichtete den Mord an seinem Sohn. Beamte, die am Tatort eintrafen, fanden Eiichiro mit einer Brustwunde. Im Krankenhaus konnten die Ärzte ihn nur noch für tot erklären.

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Sein Sohn lebte als sozial Zurückgezogener noch bei seinen Eltern. Obwohl Kumazawa kein wirkliches Motiv nannte, glaubt die Polizei aufgrund seiner Aussagen, dass das der Grund war. Angeblich verhielt er sich aufgrund seines Rückzugs gewalttätig gegenüber ihm und seiner Frau.

Einige Medien spekulieren, dass der Mord mit dem Amoklauf in Kawasaki zusammenhängt. Letzten Dienstag tötete ein Zurückgezogener an einer Bushaltestelle zwei Menschen mit einem Messer. Kumazawa gab gegenüber den Beamten an, dass er Angst hatte, dass sein Sohn ebenfalls impulsiv reagiert und Menschen verletzt. Viele denken, dass der ehemalige Landwirtschaftsminister als Reaktion auf die Tragödie seinen Sohn ermordete.

Mehr als eine Million Zurückgezogene leben in Japan

In Japan leben aktuell vermutlich um die 540.000 Menschen zwischen 15 und 39 Jahren, die sich von der Gesellschaft zurückziehen. Nach einer neuen Umfrage kommen dazu weitere 613.000 Personen zwischen 40 bis 64 Jahren. Die Regierung fast all diese Menschen als Hikikomori zusammen. Allgemein gelten sie als nicht gefährlich, doch manche neigen über die lange Zeit der Isolation zu einem aggressiven Verhalten, was zu Vorurteilen führt. Nach dem Amoklauf in Kawasaki befürchten nun viele Selbsthilfegruppen, dass die Vorurteile gegenüber den Menschen sich verschlimmern und die Menschen sich noch mehr abschotten.

Quelle: MS

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