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Immer mehr geben ihr Studium auf

Japans Einreiseverbot verhinderte die Einreise von fast 150.000 internationale Studierenden

Durch das Einreiseverbot konnten bisher fast 150.000 internationale Studierende nicht nach Japan einreisen konnten, trotz der Tatsache, dass sie eigentlich ein gültiges Visum besitzen.

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Kabinettschef Hirokazu Matsuno sagte auf einer Pressekonferenz, dass zwischen dem 29. November und dem 10. Januar fast 6.000 Menschen aus dem Ausland nach Japan gereist sind. Das Einreiseverbot trat am 30. November, kurz nachdem das Land die Einreisebestimmungen gelockert hatte, in Kraft.

Selbst innerhalb der LDP wird eine Lockerung gefordert

Die Konsequenz aus dem anhaltenden Verbot ist für immer mehr Studierende, dass sie ihr Studium aufgeben.

Das Einreiseverbot ist die strengste Maßnahme unter den Industrieländern und wird mittlerweile aus der Wirtschaft scharf kritisiert. Selbst innerhalb der LDP wird die Forderung nach einer Lockerung für Studierende immer lauter.

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Matsuno sagte, die Regierung wisse, dass es verschiedene Anfragen bezüglich der Maßnahmen gebe, und man erwäge, einen Plan vorzulegen, um die Maßnahme so bald wie möglich zu lockern.

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Auch Japans Premierminister Fumio Kishida stellte letzte Woche die Lockerung der Beschränkungen in Aussicht.

Lockerung des Einreiseverbots wird geprüft

Die japanische Regierung prüft eine Verkürzung der Quarantänezeit für ausländische Reisende von derzeit sieben auf drei oder fünf Tage. Zudem wird erwogen, ob die Obergrenze der Menschen, die täglich einreisen dürfen, von bisher 3.500 auf 5.000 angehoben wird.

Die Einreise für Touristen wird allerdings noch eine ganze Zeit nicht möglich sein, auch in anderen Bereichen führt das Verbot zu vielen Problemen.

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