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Stromversorgung steht vor massiven Problemen

Japans Energieversorger rufen zum Stromsparen in der Kältewelle auf

Die Energieversorger in Japan rufen die Menschen dazu auf, Strom zu sparen, damit die Energieversorgung während des Kälteeinbruchs gewährleistet werden kann.

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Die Federation of Electric Power Companies of Japan teilte am Sonntag auf ihrer Website mit, dass sie die Kunden auffordert, für einen effizienten Stromverbrauch zu sorgen, indem sie während der Kältewelle weiterhin Heizgeräte benutzen und den Gebrauch anderer elektrischer Geräte einschränken.

Nachfrage nach Strom bringt Energieversorgung in Japan Probleme

Die Stromnachfrage für die Heizung hat in letzter Zeit zugenommen, da viele Regionen des Landes mit einem massiven Kälteeinbruch zu kämpfen haben.

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In sieben Regionen, vor allem im Westen Japans, überstieg der maximale Strombedarf am Freitag die Werte, die man in etwa vor 10 Jahren gemessen hatte, so die Energieversorger.

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Dazu kommt, dass es immer häufiger Tage gibt, an denen die Menge des mit Solarenergie erzeugten Stroms aufgrund des schlechten Wetters sinkt.

Stromverbrauch deutlich gestiegen

Am Sonntag um 22 Uhr lag das Verhältnis von Stromnachfrage zu Lieferkapazität bei 98 Prozent bei Chugoku Electric Power Co. für die Region Chugoku und 97 Prozent bei Kyushu Electric Power Co. für die Region Kyushu.

Die Energieversorger beschleunigen ihre Maßnahmen, um mit der schwierigen Situation fertig zu werden, wie z. B. die Erhöhung der thermischen Stromerzeugung, die gegenseitige Lieferung von Strom und die Beschaffung von Strom von Unternehmen mit eigenen Stromerzeugungsanlagen.

Es gibt jedoch Bedenken, dass die Vorräte an Flüssigerdgas, das als Brennstoff für die thermische Stromerzeugung verwendet wird, zuneige gehen könnten.

Darüber hinaus wird für Dienstag, nach dem dreitägigen Wochenende, landesweit kaltes Wetter vorhergesagt, was möglicherweise dazu führt, dass das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage noch angespannter wird, so Industriequellen.

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