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HomeNachrichten aus JapanJapans Ex-Olympia-Minister fordert von Frauen mehr Toleranz für heiratswillige Männer

Politiker sprach über sinkende Geburtenrate

Japans Ex-Olympia-Minister fordert von Frauen mehr Toleranz für heiratswillige Männer

In Japan sinkt die Geburtenrate Jahr für Jahr weiter. Gründe dafür gibt es viele. Der ehemalige Olympia-Minister des Landes, Yoshitaka Sakurada, sieht das Problem vor allem bei den Frauen.

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Der 72 Jahre alte Politiker kommentierte Japans sinkende Geburtenrate während einer Rede am 5. Juli an der Kashiwa Station in Chiba. Die Ursache für das laut ihm ernsthafte Problem, sei die steigende Zahl an unverheirateten Männer und Frauen.

Verständnis für die Männer

Laut Sakurada wollen Männer heiraten und somit eine Familie gründen, aber immer mehr Frauen denken, dass sie nicht heiraten müssten, was ihn traurig macht. Er wäre deswegen dankbar, wenn Frauen mehr Verständnis für den Wunsch der Männer haben und toleranter sind.

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Sakurada gab dabei direkt zu, dass es eine kontroverse Aussage sei. Aber so würden die Männer in Japan denken und er bitte darum, das zu verstehen.

Frauen sollen Kinder kriegen

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Die Aussage sorgte für scharfe Kritik. Kenta Izumi, Leiter der Konstitutionell-Demokratischen Partei Japans, sagte, dass veraltetes Denken in der LDP, der Partei von Sakurada, zunimmt. Die Meinung der Parteimitglieder sei, die Frau solle zu Hause bleiben und dem Mann gehorchen, der arbeiten geht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Sakurada mit Aussagen zu Frauen und der Geburtenrate auffällt. 2019 bat er die Frauen in der LDP, mindestens drei Kinder zu bekommen. Später entschuldigte er sich dafür und erklärte, dass es ihm nur wichtig sei, eine Umgebung für Frauen zu schaffen, in der sie beruhigt Kinder bekommen und aufziehen können. Er wolle aber niemanden dazu zwingen.

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