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Ein Teil des Geldes soll den Konsum von Walfleisch fördern

Japans Fischereiagenturen beantragen 43 Millionen Euro für den Walfang von der Regierung

Aktuell betreibt Japan wieder aktiv den kommerziellen Walfang und scheint viel auf dessen Erfolg zu setzen. Allerdings läuft es eher weniger lukrativ, da das Interesse bei der Bevölkerung ziemlich gering ist. Aus diesem Grund sind zuständige Fischereiagenturen auf Förderungen angewiesen. Für das nächste Haushaltsjahr wollen sie nun mehr 43 Millionen Euro bei der Regierung beantragen.

Der Antrag für die hohe Summe war Teil des Entwurfs des Haushaltsantrags, den die regierende LDP am Montag erhielt. Die Partei stimmte dem Entwurf und der Forderung der Fischereiagenturen zu. Die Gelder für den Walfang bleiben im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 gleich und sind damit nicht höher.

Von den mehr als 43 Millionen Euro planen die Agenturen, um die 20 Millionen Euro für die Erkundung von Walfanggebieten zu nutzen. Ebenfalls soll der Anteil für neue Techniken zum Fangen und Töten der Tiere dienen. 5,1 Millionen sind für die Förderung der Kooperation mit anderen Ländern und Organisationen. Gleichzeitig soll der Rest für die Förderung des Konsums von Walfleisch dienen.

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Im Vergleich zum letzten Antrag hat sich damit an sich nicht viel geändert. Nur eine Sache ist diesmal auf dem Antrag nicht zu finden. Für 2019 wollten die Agenturen zusätzlich 3,4 Millionen Euro für die Walfangforschung haben. Da sie nun allerdings offiziell Wale für den Verkauf fangen dürfen, ist der Deckmantel der Forschung nicht mehr nötig, weswegen es dafür keinen Antrag gibt.

Seit der Wiederaufnahme des Walfangs am 1. Juli gibt es kein Forschungsprogramm für Wale mehr. Trotzdem starben seitdem 150 Brydewale, was eigentlich das Limit für dieses Jahr ist. Zusätzlich gingen den Fischern noch 12 Zwergwale ins Netz, was 40 Prozent der Jahresquote sind. In den nächsten Monaten sterben demnach weitere Tiere für Restaurants und den Supermarkt.

Quelle: JP

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