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Maßnahme gegen Omikron

Japans Fluggesellschaften sollen die Regierung täglich über Buchungen informieren

Das japanische Verkehrsministerium hat alle Fluggesellschaften dazu aufgefordert, täglich über die Buchungen für internationale Flüge an sie zu übermitteln. Die Maßnahme ist ein Teil der japanischen Bemühungen, einen Ausbruch der Corona-Variante Omikron zu verhindern.

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Die Aufforderung zur Übermittlung aktueller Informationen, einschließlich der Anzahl der Reservierungen für jeden nach Japan gehenden Flug, erfolgte, nachdem die japanische Regierung in diesem Monat die tägliche Obergrenze für aus dem Ausland ankommende Personen von 5.000 auf 3.500 gesenkt hat.

Fluggesellschaften müssten bis zum 31. Januar täglich Zahlen melden

Bisher mussten Fluggesellschaften die Daten über die Buchung von internationalen Flügen einmal pro Woche übermitteln, nach der neuen Aufforderung soll dies nun bis zum 31. Januar täglich geschehen.

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Zwar hat Japan mit dem Auftauchen der neuen Variante die Grenzen für Ausländer komplett untersagt, allerdings dürfen Staatsbürger und Ausländer, unter besonderen Umständen, ins Land einreisen, die Obergrenze wird dabei allerdings eingehalten.

Hin und Her bei der Einreiseregelung

Das Verkehrsministerium hatte vergangene Woche die Fluggesellschaften aufgefordert, keine Buchungen mehr für Flüge nach Japan anzunehmen. Nach Kritik wurde diese Aufforderung am Donnerstag allerdings zurückgenommen.

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Das Ministerium hofft nun, die täglichen Daten nutzen zu können, um die Reservierungen von Personen, die nach Japan zurückkehren wollen, und die allgemeine Reisenachfrage besser verfolgen zu können.

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