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Parkbetreiber versuchen mit verschiedenen Maßnahmen Ansteckungsrisiko zu senken

Japans Freizeitparks bitten bei Achterbahnen nicht zu schreien, um Ansteckungsrisiko zu senken

In Japan ist der Ausnahmezustand schon wieder vorbei und die Menschen kehren zu ihrem normalen Leben zurück. Auch die ersten Freizeitparks machen wieder auf. Allerdings nur mit teilweise skurrilen Regelungen, um das Ansteckungsrisiko mit Covid-19 zu reduzieren. Unter anderen sollen die Menschen auf Achterbahnen nicht mehr schreien.

Die ungewöhnliche Regelung stellte eine Gruppe an verschiedenen Parkbetreibern im Rahmen von Richtlinien auf. Sie hoffen so, trotz der Wiedereröffnung, die Ansteckungsgefahr möglichst niedrig zu halten.

Abstandhalten und wenig spuken

Allgemein sollen alle Parkbesucher eine Maske tragen. Auf der Achterbahn soll am besten nicht geschrien werden, damit sich der Speichel von möglichen Infizierten nicht verteilt.

Attraktionen mit VR sollen nur genutzt werden, wenn sich garantieren lässt, dass die Brillen sich komplett desinfizieren lassen. Auch sonst wird großen Wert auf die Reinigung der Parks gelegt. Aus dem Grund werden Händler kein Spielzeug oder Essen zum Probieren für Kinder herausgeben.

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In den Spukhäusern sollen Geister hingegen nur mit Abstand die Menschen erschrecken. Für Maskottchen und Parkmitarbeiter gilt das Gleiche. Händeschütteln, Umarmungen und auch High-Fives bleiben verboten.

Große Parks bleiben weiterhin zu

Superhelden müssen dazu noch auf die Unterstützung ihrer Fans verzichten. Wenn sie auf der Bühne gegen das Böse kämpfen, sollen sie das junge Publikum nicht zum Jubeln und Schreien motivieren.

Den Parkbetreibern ist bewusst, dass sie trotz der Maßnahmen nicht garantieren können, dass es keine Infektionen gibt. Sie können jedoch das Infektionsrisiko deutlich senken. Es wird deswegen nach weiteren Möglichkeiten gesucht, um für Besucher den Aufenthalt sicherer zu machen.

Besonders große Parks verzichten allerdings noch etwas länger auf die Wiedereröffnung. Ausreichende Maßnahmen sind auf derartig großen Flächen sehr aufwendig und vermutlich kaum umzusetzen. Unter anderen bleiben vermutlich deswegen die beiden Branchengiganten Universal Studios Japan und das Tokyo Disneyland weiter ohne einen Eröffnungstermin zu.

JP

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