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Japans Geburtenrate sinkt 2018 auf ein neues Rekordtief

Seit einer Weile versucht die japanische Regierung die Geburtenrate im Land endlich wieder anzuheben. Das die Versuche jedoch vergeblich sind, zeigt die Zahl der Geburten für dieses Jahr. 2018 kamen nach bisherigen Schätzungen in Japan so wenige Kinder auf die Welt wie noch nie in der Geschichte.

Laut dem japanischen Gesundheitsministerium gab es rund 921.000 Geburten dieses Jahr in ganz Japan. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang von 25.000 Kindern. Gleichzeitig ist es das dritte Jahr in Folge, dass die Geburtenrate unter 1 Million liegt. Gesamt betrachtet sind es die wenigstens Geburten seit Aufzeichnungsbeginn 1899.

Was für Auswirkungen die niedrige Geburtenrate hat, zeigt die Zahl der Todesfälle. 2018 starben bis jetzt geschätzte 1,37 Millionen Menschen. So hoch war die Rate zuletzt in der Nachkriegszeit von Japan. Insgesamt verzeichnete das Land einen Bevölkerungsrückgang von 448.000 Personen. Ebenfalls ein Rekordhoch, das sich vermutlich deutlich auf den Arbeitsmarkt auswirkt.

Aufgrund des beschleunigten Bevölkerungsrückgangs ist es unwahrscheinlich, dass die Regierung bis 2025 eine Fruchtbarkeitsrate von 1,8 Kindern pro Frau erreicht. 2017 lag sie bei 1,43 Kindern pro Frau. Das Jahr davor konnte die Regierung noch 1,44 vorweisen. Aufgrund der sinkenden Bevölkerung ist es jedoch unwahrscheinlich, dass die Rate im nächsten Jahr deutlich ansteigt. Premierminister Shinzo Abe hält jedoch weiter an seinem Plan fest, mehr Geburten zu erreichen. Unter anderem soll eine bessere Unterstützung bei der Kinderbetreuung und Bildung Frauen zum Nachwuchs zeugen anreizen.

Quelle: Mainichi Shimbun

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