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Japans größtes Dinosaurier-Skelett als Nachbildung wieder ausgestellt

Das größte versteinerte Dinosaurier-Skelett, das Archäologen jemals in Japan entdeckten, wurde jetzt als Nachbildung wieder ausgestellt. Forscher verschiedener Bereiche und die Stadt Mukawa auf Hokkaido, wo das Skelett ursprünglich entdeckt wurde, arbeiteten zusammen und präsentierten das Ergebnis am Mittwoch der Öffentlichkeit.

Die Nachbildung eines pflanzenfressenden Hadrosauridaes ist 8 Meter lang sowie 4 Meter hoch. Die Menschen in Mukawa nennen den Saurier liebevoll „Mukawaryu“.  Die Replik entstand auf Basis des ursprünglichen Skeletts, das in einer 72 Millionen Jahre alten Gesteinsschicht lag. Der Nachbau des Skeletts sowie die zugrunde liegenden Fossilien werden ab dem 13. Juli für drei Monate im National Museum of Nature and Science in Tokyo ausgestellt.

Die Ausgrabung, geleitet von der Universität Hokkaido, begann 2013. Zehn Jahre zuvor entdeckte der lokale Fossiliensammler Yoshiyuki Horita im Stadtteil Hobetsu in Mukawa einen versteinerten Schwanzknochen. Die Forscher der Universität gruben anschließend mehr als 1.000 Millionen fossile Knochen aus. Zusammen ergaben sie das größte komplette Dinosaurier-Skelett, das jemals in Japan entdeckt wurde.

Als komplettes Skelett gilt, wenn mehr als 50 Prozent der ursprünglichen Knochen vorhanden sind. Bei Mukawaryu fanden die Ausgräber 80 Prozent des Fossils.

Die Arbeiten zur Herstellung der Nachbildung des Dinosauriers mit dem Entenschnabel begann im Juli 2017 und dauerte bis zum März 2019 an. Die Replik weist eine Farbe ähnlich dem originalen Fossil auf und ist so positioniert, als würde sie in die Ferne schauen.

Der ursprüngliche Entdecker hofft, dass die Menschen sich von der Faszination der alten Geschichte anstecken lassen und sich vorstellen wie Makuwaryu früher über den Boden Hobetsus schlenderte.

Im September letzten Jahres suchte ein starkes Erdbeben die nördliche Hauptinsel Hokkaido heim. In Mukawa erreichten die Erschütterungen eine Stärke von 7 auf der japanischen Richter-Skala. Das fossile Skelett, das im Heimatmuseum von Mukawa aufbewahrt wurde, überstand die Erschütterungen unversehrt.

Hadosauridae (Entenschnabelsaurier) lebten in der späten Kreidezeit als Pflanzenfresser. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckte sich über Eurasien, Nord- und Südamerika sowie die Antarktis.

Quelle: Kyodo

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