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Preise nur in wenigen Präfekturen gestiegen

Japans Grundstückspreise fallen zum ersten Mal in 6 Jahren

Japans Grundstückspreise sind 2021 im Durchschnitt um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen, zum ersten Mal seit sechs Jahren.

Laut Daten der japanischen Regierung ist der Preisrückgang mit fehlenden Touristen begründet.

Grundstückspreise auch in Tokyo gesunken

Die Daten der nationalen Steuerbehörde zeigen, dass die Grundstückspreise zum 1. Januar in 39 der 47 Präfekturen gefallen sind. Darunter auch Tokyo, Osaka und Aichi, wo sie im vergangenen Jahr noch gestiegen sind.

Shizuoka verzeichnete mit 1,6 Prozent den stärksten Rückgang, gefolgt von Gifu und Ehime, in denen die Preise um 1,4 Prozent sanken. Viele andere Präfekturen weiteten ihre Rückgänge aus.

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In sieben Präfekturen stiegen die Grundstückspreise an, allerdings verringerten sich die Spannen des Anstiegs im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Fukuoka verzeichnete mit 1,8 Prozent den größten Anstieg. Auch die Preise in Okinawa sind um 1,6 Prozent gestiegen.

Von den 47 Hauptstädten der Präfekturen fielen die Preise in 22, im Vergleich zu einer im letzten Jahr, vor allem an touristischen Orten und in den Stadtzentren, die normalerweise bei Japans-Reisenden beliebt sind.

Teuerstes Grundstück liegt Mitten in Tokyo

Die Omiya-Straße in Nara verzeichnete einen Rückgang von 12,5 Prozent, die Einkaufsstraße Sannomiya Center Gai in Kobe einen Rückgang von 9,7 Prozent und die Midosuji-Allee in Osaka einen Rückgang von 8,5 Prozent.

Die Grundstückspreise in der Kokusai-dori Einkaufsstraße in Naha, Okinawa, fielen um 1,4 Prozent, nachdem sie im letzten Jahr den höchsten Anstieg von 40,8 Prozent verzeichnet hatten.

Ein Grundstück in Tokyos Einkaufsviertel Ginza, vor dem Schreibwarengeschäft Kyukyodo, ist mit einem Quadratmeterpreis von 42,72 Millionen Yen (ca. 322.955 Euro) das teuerste Grundstück des Landes.

Der Preis ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 Prozent gesunken, nachdem er zuvor sieben Jahre in Folge gestiegen war.

Die jährliche Erhebung der Steuerbehörde über die Preise pro 1 Quadratmeter Land an Hauptverkehrsstraßen zum 1. Januar umfasste dieses Jahr etwa 325.000 Punkte im ganzen Land. Sie wird für die Berechnung der Erbschafts- und Schenkungssteuer verwendet.

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