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Einige Formalitäten nicht erfüllt

Japans Hilfe für die Ukraine in Indien ins Stocken geraten

Japans Hilfe für die Ukraine ist in Indien ins Stocken geraten. Laut Sanae Takaichi, Chefin der LDP ist eine Situation entstanden, in der Indien einem Flugzeug der Selbstverteidigungskräfte die Landung und die Abholung von Hilfsgütern verweigert hat.

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„Dies ist ein klarer Fall von unzureichender Vorabkoordination seitens der japanischen Regierung“, so Takaichi bei einem Treffen mit Abgeordneten der Liberaldemokratischen Partei.

Nicht alle Formalitäten geklärt

Laut des Außenministeriums wurden nicht alle notwendigen Formalitäten mit den betreffenden Ländern rechtzeitig erledigt.

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Japans Plan sieht vor, dass Flugzeuge der SDF zwischen April und Juni einmal pro Woche fliegen, um Hilfsgüter in der indischen Stadt Mumbai und in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten abzuholen.

Die Flugzeuge bringen die Hilfsgüter dann nach Polen und Rumänien, wo sich viele ukrainische Flüchtlinge befinden.

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Das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR), das Japan um Hilfe für die vor der russischen Invasion geflohenen Ukrainer gebeten hat, unterhält Außenstellen in Mumbai und Dubai.

Indien verhält sich neutral

Japan hat sich den Wirtschaftssanktionen gegen Russland angeschlossen und ukrainische Evakuierte aufgenommen. Die SDF-Flüge sollten ein weiteres Beispiel für eine konkrete Hilfsmaßnahme Japans gewesen.

Indien teilt zwar die demokratischen Werte mit den Nationen Japan, USA und Australien, unterhält aber auch eine lange und freundschaftliche Beziehung zu Russland und hat sich weder den Sanktionen noch der scharfen Kritik an Russland angeschlossen.

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