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Mehr Einsatz von der Regierung gefordert

Japans Jugendliche fordern mit Schuh-Protestaktionen Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung

Weltweit sind am Freitag Jugendliche auf die Straße gegangen, um von den Politikern Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fordern.

In Japan haben die jungen Aktivisten mit einer Schuh-Protestaktion die Regierung zum Handeln aufgefordert.

Jugendliche fordern Japans Regierung zum konsequenteren Handeln auf

Die Aktivisten breiteten am Freitag 100 Paar Schuhe zusammen mit der Aufforderung, dass sich das Land mehr gegen den Klimawandel einsetzen soll, auf dem Bürgersteig des Parlamentsgebäudes in Tokyo aus.

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Damit reagierten die Jugendlichen gleichzeitig auf die Pandemie, die es ihnen nicht ermöglichte zusammen durch die Straßen zugehen, um ihre Forderung Gehör zu verschaffen.

Die Sandalen, Turnschuhe usw. sollten zeigen, dass, auch wenn sie nicht physisch anwesend waren, der Klimawandel weiterhin ein wichtiges Thema für sie ist und die aufgestellten Botschaften enthielten Forderungen wie „Nein zur Kohle“ und „Uns läuft die Zeit davon.“

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Weltweite Proteste

Neben Tokyo fanden ähnliche Proteste in 30 weiteren Präfekturen in Japan statt, die Teil der weltweiten Demonstrationen von Fridays for Future am „Globalen Tag des Klimaschutzes.“

Mutsumi Kurobe, ein Student im ersten Jahr am Kunitachi College of Music, der bei den Protesten in Tokyo dabei war, sagte gegenüber den Medien: „Auf der ganzen Welt hat sich ein revolutionärer Wandel vollzogen, aber Japan macht immer noch kleine Schritte. Ich möchte auch während der Coronavirus-Pandemie weiterhin auf die Bedeutung von Fortschritten bei der Bekämpfung des Klimawandels hinweisen.“

Auch in Deutschland gingen viele Jugendliche wieder auf die Straße, um die Bundesregierung aufzufordern, sich aktiv gegen den Klimawandel einzusetzen.

Allein in Berlin waren laut Schätzungen der Polizei rund 8.000 Menschen dabei, in Hamburg ungefähr 6.200. auch in Köln, Frankfurt, Dresden und Göttingen waren tausende Menschen unterwegs.

Laut Fridays for Future waren rund 2.500 Kundgebungen geplant.

Die Regierungen weltweit reagierten allerdings mit Ignoranz, oder in Deutschland mit Worten, denen allerdings keine Taten folgen, wie die Vergangenheit gezeigt hatte.

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