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Japans Kaiser Akihito lehnt Antrag auf Entlastung ab

Das kaiserliche Hofamt hat Kaiser Akihito vorgeschlagen, einige seiner Aufgaben bereits an seinen Sohn und Nachfolger Kronprinz Naruhito zu übertragen, doch der Kaiser lehnte diesen Entlastungsvorschlag ab. Er möchte lieber bis zum Schluss all seinen Pflichten selbst nachkommen.

Der 84-jährige Kaiser will unter anderem noch Fukushima und drei weitere Präfekturen besuchen, bevor er sich am 30. April 2019 zur Ruhe setzt und sein Sohn, Kronprinz Naruhito am nächsten Tag zum neuen Kaiser ernannt wird. Laut den Mitarbeitern des kaiserlichen Hofamts wollten sie nicht nur den aktuellen Kaiser entlasten, sondern auch den Mitarbeitern des künftigen Kaisers bereits einen Einblick in ihre bevorstehenden Aufgaben geben.

Aus diesem Grund sollten alle Aufgaben, die nicht in der Verfassung festgehalten wurden an Naruhito oder gar an Prinz Fumihito, den jüngeren Sohn des Kaisers überreicht werden. Doch nun hat ein hoher Mitarbeiter des kaiserlichen Hofamts mitgeteilt, dass der Kaiser vor seiner Abdankung die begrenzte Zeit nutzen wird, um jede seiner offiziellen Aufgaben voll zu erfüllen.

Kaiser Akihito wird unter anderem die nach dem großen Erdbeben, dem Tsunami und die dreifache Kernschmelze im AKW Fukushima Nr. 1, zerstörte Präfektur Fukushima besuchen, die immer noch mit dem Wiederaufbau kämpft. Aber auch die Insel Rishirito in Hokkaido steht auf seinem Plan. Außerdem wird vermutet, dass er auch Hiroshima und Nagasaki besuchen könnte.

Auch die Gedenkfeier für Japans Kriegsopfer, die am 15. August gefeiert wird, lässt sich der Kaiser nicht nehmen. Immerhin will Kaiser Akihito nach seiner Abdankung alle öffentlichen Funktionen abgeben, um eine Rivalität der kaiserlichen Autorität zwischen ihm und seinem Sohn Naruhito, dem neuen Kaiser zu vermeiden.

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