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Japans Kriminalitätsrate erreicht zum fünften Mal in Folge ein Rekordtief

In sämtlichen Bereichen sind die Straftaten zurückgegangen

Das erste Halbjahr ist schon wieder vorbei und beschert damit die ersten Statistiken für 2019. So veröffentlichte die japanische Polizei wie üblich ihre Zahlen zu den Straftaten im Land. Nicht überraschend ist dabei, dass zum fünften Mal in Folge die Kriminalitätsrate auf einem Rekordtief ist.

Die nationale Polizeibehörde bestätigte, dass für die ersten sechs Monate dieses Jahres erneut die Zahl der Straftaten gesunken ist. Insgesamt gab es einen Rückgang von 8,7 Prozent, was eine Zahl von 363.846 Fällen ergibt. Am meisten machen dabei Diebstähle aus mit 70 Prozent, wobei es weniger gemeldete Fälle gab als im Vorjahr. Allgemein schrumpfte die Kategorie um 9,1 Prozent und kommt so auf 257.183 Fälle.

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Den Rückgang begründet die Behörde darin, dass die Bevölkerung immer älter wird und dass es mehr Nutzung von Kriminalpräventionen gibt. Ebenfalls gingen zwischen Januar und Juni die Zahlen für Mord und Raubfälle auf 5,1 Prozent zurück, man kommt auf 2.352 Fälle. Gewalttaten verloren ebenfalls 3,2 Prozent und erreichten 27.967 Fälle.

Weitere gute Nachrichten gibt es bei den moralischen Straftaten wie Belästigungen. Die sind gleichermaßen um 8,5 Prozent geschrumpft und machen 3.952 Fälle aus. Wirtschaftsverbrechen sind bei einem Rückgang von 14,0 Prozent und 18.132 Fällen.

Immer mehr Senioren werden zu Opfern

Während die Behörde die alternde Bevölkerung als Grund für den Rückgang nennt, sind sie gleichermaßen die größte Opfergruppe. Personen über 65 Jahren machen 16,2 Prozent der Opfer von Straftaten aus und 50,5 Prozent bei den Betrugsfällen. Allgemein sind beim Betrug 80,6 Prozent der Opfer Senioren. Vor allem durch den sogenannten Enkeltrick zocken immer häufiger Kriminelle die älteren Menschen über das Telefon ab.

Bei insgesamt 141.328 allgemeinen Fällen leitete die Polizei bei 92.877 Straftätern Strafverfolgungsmaßnahmen ein. Aufgrund der sinkenden Zahl gab es gleichermaßen einen Rückgang um 7,5 Prozent bei der Strafverfolgung. Bei den Jugendlichen schrumpften die Festnahmen um 17,4 Prozent auf 9.397. Die meisten Straftaten gab es in Tokyo mit 50.316 Fällen. Dahinter folgt Osaka mit 41.319 Fällen. Akita besitzt mit 996 Fällen die niedrigste Rate von allen 47 Präfekturen in Japan.

Quelle: MS

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1 Kommentar

  1. Akita hat bei fast eine Millionen Einwohner nur 996 Fälle von Kriminalität. Das ist schon sehr heftig. Warum ist es ausgerechnet dort so sicher?

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