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Arbeitskräftemangel und Einbruch der Nachfrage

Japans Landwirtschaft hat durch die Pandemie mit Problemen zu kämpfen

Laut Daten der japanischen Regierung hat die Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie  wegen der Pandemie mit einem Rückgang der Nachfrage und Arbeitskräftemangel zu kämpfen.

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Laut des Geschäftsbericht 2019 über Ernährung, Landwirtschaft und ländliche Gebiete in Japan ist der Agrarsektor von einem Einbruch der Nachfrage nach Produkten für das Schulessen betroffen, nachdem die japanische Regierung Schulen geschlossen hat.

Reisebeschränkungen verstärken den Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft

Die Preise für Blumen und Zierpflanzen gingen ebenfalls zurück, da viele Veranstaltungen abgesagt wurden. Die Reisebeschränkungen haben dazu geführt, dass der Arbeitskräftemangel sich noch verstärkt hat.

Um die Landwirte zu unterstützen, hat die japanische Regierung dabei geholfen, alternative Absatzwege zu finden und die damit verbundenen Transportkosten zu übernehmen.

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Die Regierung hob auch die Obergrenze für die Kreditvergabe staatlich verbundener Kreditgeber an Landwirte und Fischer an, um ihnen dabei zu helfen, ihr Geschäft aufrechtzuerhalten.

Afrikanische Schweinepest-Risiko für Japan sehr hoch

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Darüber hinaus warnte der Bericht davor, dass das Risiko einer Einschleppung der afrikanischen Schweinepest nach Japan sehr hoch wäre und dass die Regierung vorbeugende Maßnahmen ergreifen muss.

Eine im März verabschiedete Änderung zur Verstärkung der Präventivmaßnahmen an den Grenzen, um die hoch ansteckende Krankheit einzudämmen, wurde in dem Bericht vermerkt.

Die afrikanische Schweinepest könnte die Produktivität der Viehwirtschaft des Landes über einen langen Zeitraum hinweg schaden und eine stabile Versorgung mit Fleischprodukten gefährden, wenn sie sich im Land ausbreitet, so der Bericht weiter.

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